Istanbul. In einer belebten Einkaufsstraße in Istanbul hat es am Samstag eine Explosion gegeben: Dabei handelte es sich nach Angaben des Gouverneurs der Stadt, Vasip Sahin, um einen Selbstmordanschlag. Vier Menschen seien getötet und mindestens 20 Menschen verletzt worden. Nach Angaben der türkischen Behörden sind darunter zwölf ausländische Staatsbürger: Darunter befinde sich auch eine deutsche Person, berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Unterlagen des türkischen Gesundheitsministeriums. Demnach werde der oder die Deutsche in einem Krankenhaus auf der Altstadthalbinsel behandelt. Bei einem der Toten handele es sich um den Attentäter. Die Hintergründe des Anschlags waren zunächst unklar. Erst am vergangenen Sonntag waren bei einem Anschlag in der türkischen Hauptstadt Ankara Dutzende Menschen getötet und mehr als 120 weitere verletzt worden. Zu dem Attentat bekannte sich die PKK-Splittergruppe „Freiheitsfalken Kurdistans“ (Tak). +++ fuldainfo
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