Berlin. Mit einem neuen Wohnungsbau-Projekt für Ballungsräume geht Bauministerin Barbara Hendricks (SPD) gegen die Wohnungsknappheit in Deutschland vor: "Wir investieren mindestens 120 Millionen Euro in die Entwicklung sogenannter Mikro-Wohnungen", sagte Hendricks zu "Bild". In einem Papier des Ministeriums werden diese "Kleinstwohnungen" beschrieben als "ein Individualraum mit mindestens 14 qm², Küchenzeile und kleines Bad". Ab 2016 soll mit dem Bau dieser kleinen Wohneinheiten speziell für Studenten und Auszubildende begonnen werden. In den kommenden Jahren sollen mehrere Tausend Mikrowohnungen für je 260 Euro Kaltmiete entstehen. +++ fuldainfo
Was für ein Trauerspiel: Auf der einen Seite sorgt die Politik dafür, dass sich das Vermögen der Reichen immer schneller erhöht und auf der anderen Seite weiß man nicht mehr, wie man den sozialen Wohnungsbau finanzieren soll. Diese Politik erinnert an Russland, wo auch nur noch die Oligarchen eine Rolle spielen und alles andere zusehen muss, wie es klar kommt. Übrigens scheint nicht alles schlecht gewesen zu sein, was es in der ehemaligen DDR gab: Die damaligen "Arbeiterschließfächer" in den Wohnsilos erinnern sehr an das, was die Bauministerin in ihrer Verzweiflung jetzt vorschlägt. Vielleicht dienen ja die alten Baupläne der Plattenbauten als Kopiervorlage.
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