Bauernpräsident: Landwirte besorgt wegen Afrikanischer Schweinepest

Die Afrikanische Schweinepest ist in Osteuropa ausgebrochen

Berlin. Die deutschen Schweinehalter haben große Sorgen wegen der Afrikanischen Schweinepest. “Ein Ausbruch in Deutschland hätte sofort strenge Restriktionen zur Folge, selbst wenn kein einziges Hausschwein betroffen wäre”, sagte der Deutsche Bauernpräsident, Joachim Rukwied, der “Heilbronner Stimme”. “Die Märkte würden zusammenbrechen, was katastrophale Folgen für die Schweinehalter hätte”, so Rukwied. “Deshalb ist unser Appell, dass alle Abwehrmaßnahmen gegen die Tierseuche ergriffen werden.” Die Afrikanische Schweinepest ist in Osteuropa ausgebrochen, es gibt keinen Impfstoff. Rukwied fordert zudem eine stabile Bundesregierung. “Eine Minderheitsregierung birgt gewisse Risiken. Das wäre nur die zweitbeste Lösung”, sagte der Bauernpräsident. “Wir erwarten ein eigenständiges Ministerium mit zusätzlichen Aufgaben in Richtung Ländlicher Raum und Digitalsierung.” Bei der am 19. Januar in Berlin beginnenden Verbraucher- und Landwirtschaftsmesse Grüne Woche will der Bauernverband den Klimaschutz zu einem der Hauptthemen machen. +++

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