Baubeginn für Malteser Notarztrettungswache in Hilders-Dietges

Die Inbetriebnahme ist für den 1. März 2018 geplant

Thomas Peffermann (Diözesangeschäftsführer der Malteser im Bistum Fulda), Frederik Schmitt (Erster Kreisbeigeordneter LK Fulda), Dr. Petra Zahn (Direktorin zentrale Notaufnahme Klinikum Fulda), Hubert Blum (Bürgermeister) sowie Kerstin und Oliver Pokrzewinski (Investoren) beim symbolischen Spatenstich für die neue Malteser Notarztrettungswache in Hilders-Dietges. (v.l.)

Hilders/Dietges. Die Bauarbeiten für die neue Malteser Notarztrettungswache in Hilders –Dietges haben begonnen. Auf einer Fläche von 247, 33 qm entsteht „In der Wasserkuppenstraße 2“ derzeit ein moderner Bau mit Büro –und Ruheräumen für Notarzt und Notfallsanitäter, Desinfektionsräumen, Küche und Fahrzeughalle. Der erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Fulda, Frederik Schmitt, der Diözesangeschäftsführer der Malteser im Bistum Fulda, Thomas Peffermann, die Direktorin der zentralen Notaufnahme des Klinikums Fulda, Dr. Petra Zahn sowie der Leiter der Malteser Notfallversorgung, Dirk Rasch, setzten am Freitag den symbolischen ersten Spatenstich.

„Das ist ein wirklich guter Tag für die Menschen in der Rhön. Mit diesem neuen Standort optimieren wir die notärztliche Versorgung auf hohem Niveau“, erklärt der erste Kreisbeigeordnete Frederik Schmitt beim symbolischen Spatenstich in Hilders/Dietges. Die Notärzte, das medizinische Fachpersonal, Fahrzeuge und Material für den neuen Standort werden dabei komplett von den Maltesern gestellt. Dafür hat der Malteser Hilfsdienst beispielsweise zwei Notärzte in Vollzeit eingestellt, kooperiert bezüglich der ärztlichen Besetzung eng mit der zentralen Notaufnahme des Klinikums Fulda und stellt den Ärzten mit Notfallsanitätern und Rettungsassistenten Mitarbeiter mit höchstmöglichen Ausbildungsniveau zur Seite.

„Das wir diese Leistungen aus einer Hand anbieten können, ist ein Optimum und hat viele Vorteile, die letztlich dem Patienten zu gute kommen“, berichtet der Diözesangeschäftsführer der Malteser im Bistum Fulda, Thomas Peffermann. So trainiere das Team beispielsweise gemeinsam für Einsätze, besucht zusammen Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen, erhält gemeinsam die Einweisung in neue medizinische Geräte und ist damit bestens aufeinander eingespielt. „Die neue Wache ist aber auch ein Ort, an dem das Team zwischen den Einsätzen Ruhe findet und Einsätze optimal vor –und nachbereiten kann“, so Peffermann weiter. Die Inbetriebnahme der neuen Notarztrettungswache ist für den 1. März 2018 geplant.

Auch modernste Technik wird zukünftig am Standort in Hilders – Dietges zum Einsatz kommen. So wird unter anderem die Einsatzdokumentation, die beispielsweise alle Vitalparameter des Patienten enthält, zukünftig elektronisch und damit direkt vom Einsatzort an das Klinikum in Fulda übermittelt. „Damit gewinnen wir wertvolle Zeit für Notfallpatienten“, informiert die Direktorin der zentralen Notaufnahme im Klinikum Fulda, Dr. Petra Zahn und berichtet weiter: „Wir freuen uns, dass Präklinik und Klinik so eng zusammenarbeiten. Das ist die Basis für eine bestmögliche Behandlung im Notfall.“

Hintergrund: Die Malteser Hilfsdienst ist am 23.11.2016 vom Landkreis Fulda beauftragt worden, die notärztliche Versorgung der Rhön am Standort Hilders – Dietges sicherzustellen. Am 5.1.2017 startete der notärztliche Dienst, der aktuell noch in einer provisorischen Unterkunft in Hilders-Dietges untergebracht ist. +++