Berlin. In der Koalition verschärft sich der Streit um die Zukunft der Rente: Bundesfamilienministerin Katarina Barley (SPD) wirft CDU und CSU vor, sie würden sich beim Thema der längerfristigen Rentenpolitik „wegducken“. Dies finde sie „unfassbar“, sagte Barley den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Die Menschen haben ein Recht darauf zu erfahren, wie Politik die Rente gestalten will“, sagte Barley. Sie warb zugleich für einen „neuen Generationenvertrag“ bei der gesetzlichen Rente. Die Familienministerin erklärte, junge Menschen betreffe das Thema dreifach – als Beitragszahler, spätere Rentner und als Angehörige, wenn das Geld der Eltern im Alter nicht reiche. Die SPD hatte am Mittwoch ein Rentenkonzept vorgelegt, mit dem ein weiteres Absinken des Rentenniveaus bis 2030 verhindert werden soll. Der Plan, der auch milliardenschwere Steuerzuschüsse vorsieht, war auf scharfe Kritik aus der Union gestoßen. CDU-Generalsekretär Peter Tauber hatte zugleich erklärt, die Union werde den SPD-Plänen im Wahlkampf kein eigenes, detailliertes Konzept entgegensetzen. Barley betont nun, die Union werde irgendwann Position beziehen müssen – auch zu Forderungen aus ihren Reihen, das Renteneintrittsalter deutlich zu erhöhen. +++

Dafür bezieht die SPD umso mehr Position!
Noch ein kleiner Ruck, und Martin Schulz könnte in der Rentenpolitik den Adenajer machen!
Weder Vertagen noch Aussitzen noch Stückwerk helfen weiter! Man muß das Thema nur richtig anpacken, um die Rente wetterfest zu machen. Und im übrigen: Es gehen auch höhere Renten bei gleichbleibenden Beiträgen! Postfaktisch argumentieren die, die dies unterschlagen, also fast alle!
Es sind Wahlkampfzeiten:
https://youtu.be/dOa-fcp74uU
Fallen Sie nicht auf diese einäugigen Ökonomen, diese unbelehrbaren Rentenpolitiker, diese unsozialen Arbeitgeber, diesen fantasielosen Bsirske, diese fantasielosen Medien herein! Nicht Beamtennüchternheit, nicht Haltelinie ist gefragt, sondern Kreativität und Mut! Hier muss Martin Schulz, trotz guter Auflage, noch nachlegen!
Außergewöhnliche Zeiten (Herausforderung durch Demografie) erfordern außergewöhnliche Maßnahmen! So wie z.B. 1957, als Adenauer eine umfassende Rentenreform im Sinne eines Paradigmenwechsels durchsetzte. Heute ist es wieder soweit. Warum nicht auch eine grundsätzliche Änderung der Rentenformel in Betracht ziehen? Neben Arbeit auch die Produktionsfaktoren Boden und Kapital beitragspflichtig machen, d.h. endlich auch die Wohlhabenderen entsprechend ihren Möglichkeiten in die Finanzierung mit einbeziehen (dieser Vorschlag wird interessanterweise von keiner Seite verfolgt, obwohl naheliegend!)? Dies würde auch die Problematik des Schrumpfens des Produktionsfaktors Arbeit durch die fortschreitende Digitalisierung und Sharing Economy lösen!
Das Ziel ist klar: Altersarmut beseitigen bzw. verhindern, daher Erhöhung des Rentenniveaus auch für die nächste Generation, ohne die Rentenbeiträge der arbeitenden Bevölkerung weiter zu erhöhen! Das soll nicht gehen? Gehirn einschalten und kreativ rangehen! Auch Adenauer hat seinerzeit das Unmögliche geschafft. Aber wo ist heute Adenauer? Wenn es Martin Schulz gelänge, die zusätzlich erforderlichen Beiträge jetzt auf die Vermögenden zu lenken (wie oben beschrieben), dann wäre seine Rentenreform der von Adenauer ebenbürtig!
Das kann man aber nicht mit Merkel und ihrer Union erreichen, wie Volker Kauder und der selbst-gefühlte Unions-Heilsbringer Jens Spahn anlässlich Martin Schulz‘ Rentenkonzept mit ihrer alten Leier „alt gegen jung“ einmal mehr eindrucksvoll bestätigten. Und jetzt hat die Union bei der Rente auch noch die Segel gestrichen!
Also, ihr Rentner: Schulz wählen! Nicht Alte gegen Junge, sondern Arme gegen Reiche ist die Devise!
Bis das passiert, mein Tip:
http://youtu.be/BgVWI_7cYKo
http://youtu.be/TgAi7qkD8qg
http://youtu.be/mQvThNJkKbA
Viel Spaß und neue Erkenntnisse beim Anhören.