Bahnunfall bei Neuhof: Gefahrgut soll kontrolliert abgebrannt werden

Aktuell keine Gefahr für die Bevölkerung

Güterzüge kollidieren. Fotos: S.Weber

Nach der Kollision eines Güterzuges mit einem Kesselwagen in Neuhof (Kreis Fulda) verzögert sich die Bergung des havarierten Waggons. Nach dem aufwändigen der etwa 150 Kräfte am Samstag steht die Planung für Sonntag fest, teilte der Landkreis Fulda in der Nacht mit. „Gegen 13 Uhr werden Spezialkräfte einer Werkfeuerwehr in Neuhof eintreffen und nach entsprechenden Vorbereitungen das Gefahrgut – 600 Kilogramm Methylchlorid – kontrolliert abbrennen“, erklärte Kreisbrandinspektor Adrian Vogler am späten Samstagabend. Aktuell besteht keine Gefahr für die Bevölkerung. Andere Berichte sprechen

Für die geplante Entsorgung muss am Sonntag ein zweiter Kessel aufgebaut werden, in den das Gefahrgut gepumpt und kontrolliert abgebrannt wird. Das wird wegen der Vorbereitungen, die einige Stunden in Anspruch nehmen, etwa gegen 18 Uhr möglich sein. Aller Voraussicht nach werden die Zollwegbrücke, der Bahnhof, der Bahnhofsvorplatz und die Marktstraße gesperrt sein. Gegen Mittag wird auch entschieden, ob der bisherige Absperrbereich beibehalten wird.

Am Freitag waren bei Rangierarbeiten ein Gaskesselwaggon und ein Güterwaggon zusammengestoßen. Die Bergung, bei der gut 150 Kräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei im Einsatz waren, gestaltete sich schwierig. Der Waggon konnte zwar wieder aufs Gleis gestellt werden, wegen eines Lecks wurden die Bergungsarbeiten jedoch abgebrochen. Etwa 100 Anwohner waren aus ihren Häusern evakuiert worden. Im Gemeindezentrum wurde eine Versorgungsstation eingerichtet. +++

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