Angesichts ihrer Verspätungsquote will die Deutsche Bahn Bauarbeiten eher in die Randzeiten legen. Künftig wolle der Konzern "mehr an Wochenenden und nachts bauen, um Verspätungszeiten für unsere Kunden möglichst zu vermeiden", sagte Infrastruktur-Vorstand Ronald Pofalla den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Allerdings würden zu diesen Zeiten Schichtzulagen fällig, die die Bahn einpreisen müsse. "Hierüber müssen wir mit dem Bund sprechen", fügte Pofalla hinzu. Schon jetzt habe die Bahn die Verspätungen, die durch die täglich 800 Baustellen im Gleisnetz verursacht würden, besser im Griff. Obwohl zehn Prozent mehr gebaut wurde, seien im ersten Halbjahr die hieraus resultierenden Verspätungen um zwölf Prozent zurückgegangen. "Aber das heißt nicht, dass wir nicht noch besser werden müssen", sagte Pofalla. "Unser Ziel ist, die 80-Prozent-Marke im Fernverkehr zu erreichen." Die Lösung liege in der Digitalisierung des Netzes, einer besseren Steuerung der Baustellen und einer stabileren Fahrzeugtechnik. Im August waren laut DB nur 69,8 Prozent der Fernverkehrszüge mit weniger als fünf Minuten Verspätung ans Ziel gekommen. +++
Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.
Unbedingt notwendige Cookies
Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir deine Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.
Hinterlasse jetzt einen Kommentar