Berlin. In der Tarifauseinandersetzung zwischen der Deutschen Bahn und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber von der Gegenseite mehr Konstruktivität verlangt. „Ich fordere die GDL auf, ihre Drohgebärden zu lassen und uns konkret zu sagen, was die GDL selbst zu einem Kompromiss beitragen will“, sagte der Bahn-Manager der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“. Es sei kein guter Stil, kurz nach Ende langer Streiks schon wieder mit neuen Arbeitskämpfen zu drohen und damit erneut Millionen Bahn-Kunden zu verunsichern. “
Wir waren und wir sind zu Gesprächen jederzeit bereit. Wenn auch die GDL-Spitze tatsächlich ernsthaftes Interesse daran hat, hilft die Methode ,Pistole auf die Brust setzen‘ jedenfalls kein Stück weiter. Die GDL muss sich bewegen und zurückkommen“, so Weber. Der Streit mit der GDL ist derzeit nicht Webers einzige Baustelle. Ab heute verhandelt er mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) in Frankfurt über höhere Löhne. Dazu sagte der Manager: „Auch bei den Verhandlungen mit der EVG werden wir unser Ziel hochhalten, unterschiedliche Tarifverträge für eine Berufsgruppe zu vermeiden.“ +++ fuldainfo
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