Mehr als 80 Prozent der 10.500 Bäcker in Deutschland klagen über heftige Einbußen. Das berichtet die "Bild-Zeitung" unter Berufung auf Angaben des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks (ZDB). "Viele müssen ihren Café- und Snackbereich schließen, dadurch bricht bis zu 70 Prozent an Umsatz weg", sagte der ZDB-Präsident Michael Wippler der Zeitung. Dies sei ein "wichtiges Standbein". Zusätzlich seien "die allermeisten Sonderaufträge für Familienfeiern" storniert worden, so der ZDB-Präsident weiter. Auch die Belieferung der Gastronomie sei "um 90 Prozent eingebrochen". Diese Umsätze seien nicht mehr nachzuholen. Der Verband warnt deshalb vor einer Entlassungs- und Pleitewelle und fordert ein Rettungspaket für die Branche. Nötig seien jetzt unter anderem Zuschüsse, damit die Bäcker nicht weiter ihre Rücklagen anzapfen müssten. "Sonst ist das ein Sterben auf Raten", sagte Wippler der Zeitung. Außerdem solle die Mehrwertsteuer von 19 auf sieben Prozent gesenkt werden. +++
Hinweis in eigener Sache: Wir hatten vor etwa zwei Wochen einige hiesige Bäcker angeschrieben, geantwortet hat uns leider keiner.
Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.
Unbedingt notwendige Cookies
Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir deine Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.
Hinterlasse jetzt einen Kommentar