Fulda. Seit Montag, 9. März 2015, herrscht wieder reger Betrieb auf der Baustelle an der Magdeburger Straße. Nach einer zweieinhalb monatigen Pause bedingt durch den Winter kann nun der Ausbau der Wörthstraße vorangetrieben werden. Dabei wird die nördliche Anbindung an den Kreisverkehr fertig gestellt. Anschließend wird die Magdeburger Straße zwischen der Zufahrt Ochsenwiese und der Kreuzung zur Amand-Ney-Straße ausgebaut.
„Die Magdeburger Straße ist eine der wichtigsten Erschließungsstraße: Rund 8400 Fahrzeuge benutzen sie jeden Tag. Außerdem sind die 750 Parkplätze der Ochsenwiese sehr gut ausgelastet“, erklärt Oberbürgermeister Gerhard Möller und fügt hinzu: Mit dem Kreisel schaffen wir eine neue sichere Verkehrssituation: Die Fahrzeuge fahren langsamer, was sich positiv auf die Ausfahrt der Ochsenwiese auswirken wird.“ Neben dem bereits fertiggestellten Kreisel werden die Fußwege und die beiden Haltestellen barrierefrei umgebaut. Außerdem wird die Fahrbahn der Wörthstraße und der Magdeburger Straße erneuert. Die Kosten belaufen sich auf 1,6 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist im Sommer vorgesehen.
Teilsperrung bis Ende der Baustelle
Ab Montag, 30. März 2015, bis zur Ende der Baustelle im Sommer kann die Magdeburger Straße zwischen der Einmündung Akazienweg und der Zufahrt zur „Ochsenwiese“ nur in Richtung Innenstadt befahren werden. Für die Fahrtrichtung „Petersberg, Fulda – Ziehers-Nord und B 27“ sind folgende Umleitungsstrecken ausgeschildert: Amand-Ney-Straße – Leipziger Straße – B 27 – Pappelweg • Zieherser Weg – Petersberger Straße (B 458) – B 27 – Goerdelerstraße. Die Linie 9b kann während der Zeit der Sperrung stadtauswärts die Haltestellen „Ochsenwiese“ und „Magdeburger Straße“ nicht mehr anfahren. Es wird eine Ersatzhaltestelle in der Amand-Ney-Straße in Höhe der Kirche eingerichtet. Die Linien 20, 21 und 22 des ÖPNV können während der Zeit der Sperrung stadtauswärts die Haltestellen „Ochsenwiese“, „Magdeburger Straße“ und „Waidesgrund“ nicht mehr anfahren. Eine Ersatzhaltestelle wird in der Goerdelerstraße in Höhe der Ferdinand-Braun-Schule eingerichtet. Bei der Linie 90 des ÖPNV entfällt stadtauswärts die Haltestelle „Ochsenwiese“. +++ fuldainfo

Was ich als Laie nicht verstehen kann: Da wird mit großem Aufwand ein Kreisel an einer Stelle gebaut, wo meiner Erinnerung nach noch nie ein Unfall stattgefunden hat. Und doch begründet man mit eben dieser „hohen“ Unfallzahl den teuren Bau.
An einer anderen Stelle, nämlich der Leipziger Straße, Kreuzung Wörth- bzw. Mackenrodtstraße kracht es immer wieder, gefühlt in den letzten Jahren mindestens 12 mal. Dort jedoch wird nichts getan, um dort die oft schweren Unfälle zu vermeiden.
Ein Kreisel ist an dieser Stelle wohl verkehrstechnisch nicht möglich bzw. hat man dort wohl Schiss, für eine so große Baumaßnahme den Verkehr für eine gewisse Zeit umzuleiten bzw. zu sperren.
Und schließlich sind häufige Unfälle doch im Sinne der CDU förderlich für die heimische Autowirtschaft. Diesmal hat´s sogar eine Ampel erwischt. Da freut sich die Firma Siemens.
Na dann weiterhin fröhliches Krachen in Fulda ;-)