Aufruf des Aktionsbündnisses „Für ein demokratisches und weltoffenes Fulda“

Versammlung des Aktionsbündnisses am Bonifatiusplatz / Stadtschloss

Das Aktionsbündnis „Für ein demokratisches und weltoffenes Fulda“, das sich nach dem von der Partei „Der III. Weg“ angekündigten Fackelmarsch „Ein Licht für Dresden“ wieder formiert hat, lädt für Samstag, den 16. Februar zum Bonifatiusplatz ein. Dort wird das Bündnis mit einem bunten Programm aus Musik, Redebeiträgen und Theater ab 14:30 Uhr deutliche Zeichen setzen, dass alle demokratischen Kräfte in Fulda für die Werte des Grundgesetzes zusammen stehen und Fulda eine demokratische und weltoffene Stadt ist.

Das Aktionsbündnis steht dafür, dass von der Partei „Der III. Weg“ verbreiteter Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit in Fulda keinen Platz haben dürfen. Beides widerspricht den Werten und Traditionen unserer christlich geprägten Stadt. Insbesondere verurteilt das Aktionsbündnis den Versuch der rechtsextremen Partei, Opfer des II. Weltkriegs im Sinne ihrer menschenverachtenden rechtsextremen Ideologie zu instrumentalisieren. Alle Demokraten haben das Recht auf ihrer Seite, aber auch die Pflicht und die Verantwortung, die Werte des Grundgesetzes gegen die Ewiggestrigen und alle Feinde der Demokratie zu verteidigen. Dafür will das Bündnis ein weithin sichtbares Signal setzen. Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt sind herzlich eingeladen, mit ihrem Besuch dieses Signal zu unterstützen und zu verstärken.

Dem Aktionsbündnis gehören die Fuldaer Stadtverordnetenfraktionen Bündnis 90/DIE GRÜNEN, CDU, CWE, Die Linke.Offene Liste, FDP und SPD und die katholischen und evangelischen Kirche an. Beteiligt sind außerdem Amnesty International Fulda, Bündnis Mittendrin Fulda, Frauennetzwerk Fulda, Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Fulda, Katholische Frauen Deutschlands (kfd) Fulda, Katholikenrat im Bistum Fulda, Pulse of Europe Fulda, UNICEF Fulda, UNO Eine Welt Fulda und andere. +++ pm

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2 Kommentare

  1. Beim letzten Aufmarsch waren ca.1.000 Gegendemonstranten auf der Straße. Davon kam vielleicht die Hälfte von außerhalb Fuldas. Also 500 Fuldaer regen sich auf und rund 67.500 Rest Fuldaer sind weggucker wie damals. Normalerweise müßten am Samstag Morgen mindestens 10.000 Fuldaer den ehemaligen Adolf-Hitler-Platz einfach besetzen und die Nazibande verjagen. Es wird wie immer kommen: Die 1000 Gegendemonstranten werden von der Polizei in Schach gehalten und der III, Weg marschiert unter Polizeischutz. Armes Deutschland.

    • Das Verwaltungsgericht Kassel hat einer Klage der neonazistischen Partei „Der dritte Weg“ gegen einen Auflagenbescheid der Stadt Fulda in wesentlichen Teilen stattgegeben.
      Nach Auffassung des Verwaltungsgerichts hat die Stadt diverse Auflagen nicht hinreichend plausibel dargelegt.

Demokratie braucht Teilhabe!