Auf dem Weg zur flächendeckenden Musikausbildung

AG instrumentale Amateurmusik des Landesmusikrates Hessen zieht positive Jahresbilanz

Eugen Schmidt, Marc Fischer, Heike Schulte-Michaelis, Wolfgang Schliemann, Gisela Schmidt, Nicolas Ruegenberg, Alfred Schadeberg, Peter Schreiber, Beate Sondermann, Josef Allmann. Bildquelle: Landesmusikrat Hessen e.V.

Mit der AG instrumentale Amateurmusik engagiert sich der Landesmusikrat Hessen gezielt für umfassende musikalische Breitenbildung und entwickelt Perspektiven und Lösungsansätze für die Herausforderungen unserer Zeit. Die AG wurde Anfang des Jahres von Nicolas Ruegenberg, Mitglied im Präsidium des Landesmusikrates, ins Leben gerufen und besteht aus den Mitgliedsverbänden der instrumentalen Amateurmusik des Landesmusikrates. In ihrer Abschlusssitzung am 12. Dezember zogen die Beteiligten ein positives Resümee der Arbeit des vergangenen Jahres.

Das Erfahren von Musik ist ganz grundsätzlich ein Elementarbedürfnis aller Menschen, dessen Erfüllung im Rahmen einer umfassenden kulturellen Bildung als Auftrag des Staates zu verstehen ist. Neben der physisch-geistigen Anregung von Lebensfreude, die das Spielen eines Instruments oder das Singen bewirkt, verstärkt und festigt es die Voraussetzungen zu aktiver Partizipation am gesellschaftlichen Leben, zum Beispiel Empathiefähigkeit, Sozialkompetenz und Selbstwirksamkeit. Musizieren fördert generell Lernbereitschaft, Akzeptanz und Würdigung unterschiedlicher Lebenskonzepte (Interkulturalität). Belege hierfür sind in zahlreichen Studien aus der Psychologie, Soziologie, Pädagogik und Neurobiologie zur Wirkung musikalischer Praxis zu finden. Umso wichtiger erscheint den Mitgliedern der AG instrumentale Amateurmusik daher eine frühe Versorgung mit musischen Angeboten, die eine aktive Teilhabe und Teilnahme am Gruppenmusizieren verbindlich beinhalten. Hierdurch sollen sowohl bestehende Defizite kompensiert als auch perspektivisch junge Menschen für ein Leben in einer komplexen Zukunft gestärkt werden.

„Eine flächendeckende, in allen Bildungsinstitutionen substanziell verankerte Musikausbildung, die sowohl beglückende Begeisterung als auch die erforderliche Bereitschaft zu Anstrengung beim Erlernen musikalischer Fähigkeiten vermittelt, ist ein wesentlicher Faktor zu Persönlichkeitsbildung und Resilienz. Musikalische Bildung sollte im Kindergarten beginnen und über Grundschule und weiterführenden, allgemeinbildenden Schulen sowie öffentliche und private Musikschulen bis zum Hochschulbereich intensiviert werden“, heißt es aus der Arbeitsgruppe. Daher entwickeln die Mitglieder des Netzwerkes Konzepte und Lösungsansätze, um die musikalische Zukunft in Hessen aktiv mitzugestalten und allen Bevölkerungsschichten einen Zugang zum Kulturgut und Grundbedürfnis Musik zu eröffnen. Im Laufe des kommenden Jahres werden diese Konzepte konkreter erarbeitet und der Öffentlichkeit präsentiert. Das Präsidium des Landesmusikrates Hessen begrüßt die Initiative der AG instrumentale Amateurmusik als ein Moment der im Musikplan des LMR verankerten Forderung nach umfassender musikalischer Bildung. +++ pm/ja

 
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