In der Haselecke 21 im Fuldaer Stadtteil Zell ist gestern Nachmittag in Anwesenheit des Landrates des Landkreises Fulda, Bernd Woide, und Oberbürgermeisters der Stadt Fulda, Dr. Heiko Wingenfeld, sowie des Regierungsvizepräsidenten des Regierungspräsidiums Kassel, Hermann-Josef Klüber, Repräsentanten des Bundes und Landes Hessen sowie Vertreter des Kooperationspartners „Telekom“ das Breitband-Ausbaucluster 13 offiziell freigegeben worden. Im Vorwahl-Bereich „0661“ können nunmehr neben den FTTC-Anschlüssen auch die unmittelbaren Glasfaserverbindungen (FTTH) nach abgeschlossener Dokumentation gebucht werden. Gerade in den bislang stark unterversorgten Orts- und Stadtteilen der Stadtregion mit ihren Weilern und kleineren Ortschaften sind jetzt mit Vectoring Bandbreiten bis zu 100 Mbit/s (mit Supervectoring bis zu 250 Mbit/s) verfügbar; bei einem FTTH-Anschluss sind sogar Bandbreiten bis 1 Gigabit/s möglich.
„Auch die Stadt Fulda beherbergt Ländliche Bereiche, die natürlich zukunftsfähiges Internet benötigen“, sagte gestern der Landrat des Landkreises Fulda, Bernd Woide, und ergänzte: „Deshalb haben wir uns vom Landkreis vor einiger Zeit auf den Weg gemacht, um gemeinsam mit Partnern, nämlich der Deutschen Telekom, aber natürlich auch unter Zuhilfenahme von Fördermitteln, um mit einer Wahrscheinlichkeit von über 98 Prozent mindestens 50 Mbit/s aufgrund Vectoring-Technologie bis zu 100 Mbit/s – mit Supervectoring sogar bis zu 250 Mbit/s – dort zu Verfügung stellen zu können. Ich glaube, das ist ein Wort für die Region – gerade auch für die Ländlichen Räume. Und Breitband ist heutzutage ja auch kein Thema mehr, dass man sagt: na gut, schön wenn man es hat, aber man braucht es nicht zwingend – und da schaue ich auf die Schulen, aber auch auf die gewerbliche, die unternehmerische Nutzung. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, ist es wichtig, dass wir in der Region schnelles Internet zur Verfügung stellen und auch müssen.“ Weiter dankte Landrat Woide all denen, die sich bezugnehmend des Breitbandausbaus engagiert sowie eingebracht haben. Besondere Dankesworte galten den Fördermittelgebern: dem Land Hessen sowie dem Bund sowie dem Fuldaer Wahlkreisabgeordneten, Michael Brand, der sich diesem Thema annahm. Ferner dankte Woide der Deutschen Telekom für ihr technisches Know-how sowie Herrn Christof Erb vom Fachdienst Regionalentwicklung, der dieses Thema beim Landkreis Fulda in der Vergangenheit koordinierte und koordiniert. „Ich glaube, es ist eine Gesamtlösung gefunden worden, die uns in die Lage versetzt, gegenwärtig diese Aufgaben wahrzunehmen, was nicht heißt, dass wir nicht auch in Zukunft weiter an diesem Thema dranbleiben und arbeiten sollten. Wir sind dabei, was Gewerbegebiete, was Schulen anbetrifft, natürlich noch ein Stück mehr zu machen. Dieser berühmt berüchtigte Ausbau FTTH, das heißt, ins Gebäude hinein, wird sicherlich die Zukunft sein. Ob wir das im Landkreis flächendeckend realisieren können, ist noch einmal eine andere Frage, die sich stellt, aber ich glaube, wir haben schon einen ganz guten Standard erreicht, der uns in die Lage versetzt, an diesem Thema weiter dranzubleiben“, so Woide.
Der Oberbürgermeister der Stadt Fulda, Dr. Heiko Wingenfeld, wertete die starke Präsenz der anwesenden nahezu kompletten Riege der Ortsvorsteher des Fuldaer Westens sowie die örtliche Gemeinschaft, die sich in der Anwesenheit der Anwohner und Bürger des Stadtteiles Zell zeigte, in seinem Grußwort, als Indiz dafür, dass es sich bei diesem Thema um ein „ganz wichtiges Anliegen“ handle. „Wir als Stadt Fulda freuen uns mit unseren Stadtteilen wirklich sehr, dass wir heute offiziell den ‚Roten Knopf‘ betätigen dürfen“, so Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld. „Es ist in den Worten meines Vorredners, Herrn Landrat Bernd Woide, angeklungen, unser schönes Fulda hat zum einen urbane Lebensqualitäten – aber auch unsere Stadtteile bieten – dadurch dass sie ländlich geprägt sind und daher einen wahrhaftig dörflichen Charakter im positiven Sinne haben – eine hohe Lebensqualität. Es ist für das komplette Stadtgebiet ein Komplettausbau gelungen; und das ist aus meiner Sicht ein ganz entscheidender und wichtiger Schritt für die Lebensqualität hier vor Ort“, so der Oberbürgermeister der Stadt Fulda, Dr. Heiko Wingenfeld, bei der offiziellen Freigabe des Breitband-Ausbauclusters 13 im Fuldaer Stadtteil Zell, der sich abschließend seines Grußwortes bei allen Akteuren die zur Ausbaurealisierung, insbesondere beim Kooperationspartner der Deutschen Telekom, beigetragen haben, herzlich bedankte.
Der Regionalleiter der atene KOM für Hessen und Rheinland-Pfalz, Manfred Henning, war gestern der Ansicht, dass Bund, Land und Landkreis hier Großartiges geleistet haben. Der Erfolg, so seine Worte, könne sich sehen lassen. In der Gesamtheit (Deckungslücke von 19 Mio. Euro) sind bei diesem Breitbandausbau rund 11 Mio. Euro Bundesmittel, rund 2,5 Mio. Euro Landesmittel sowie rund 5 Mio. Euro Kreismittel zum Tragen gekommen. Herauszustellen seien ihm nach, die rund 5 Mio. Euro, die vom Landkreis Fulda in den Breitbandausbau geflossen sind. Dies sei im bundesweiten Vergleich herausragend. Von der Freigabe des Breitband-Ausbauclusters 13 profitieren rund 11.000 Haushalte, 1.200 Unternehmen sowie 75 bis 80 Schulen im Landkreis Fulda. Weiter war der Regionalleiter der atene KOM gestern der Auffassung, dass Breitbandausbau als Regionalentwicklung begriffen werden muss. Der regionale Breitbandberater Osthessen und Ansprechpartner für den Breitbandausbau in Hessen, Dr. Michael Fladung, sagte gestern, dass der Landkreis Fulda einer der ersten Landkreise gewesen war, die beim Land Hessen den Antrag gestellt haben sowie einer der ersten Landkreise, die so toll ausgebaut sind.
In den letzten zweieinhalb Jahren sind im gesamten Landkreis Fulda etwa 170 Kilometer Tiefbau gemacht sowie 450 Kilometer Glasfaserkabel verlegt worden, teilte gestern der Projektleiter Breitbandausbau beim Landkreis Fulda, Daniel Günther von der Deutschen Telekom AG, mit. Deutschland sei, was das Thema Breitband anbeträfe, ein Entwicklungsland, rief er gestern wieder in Erinnerung. Und es stimmt: Allein der Landkreis Fulda hat die letzten zweieinhalb Jahre, was das Thema anbetrifft, eine enorme Entwicklung genommen, so Günther. 98 Prozent der Haushalte seien mit 100 Mbit/s versorgt, 95 Prozent bis 50 Mbit/s. Das nächste Thema im Landkreis Fulda, was man angehen wolle, sei die Folgeentwicklung FTTH. Noch bis zum Jahresende will man die Schulen im Hünfelder Altkreis anbinden. Mit der Freigabe des Breitband-Ausbauclusters 13 in der Haselecke 21 in Zell, die den Abschluss der ursprünglichen Ausbauplanung im Rahmen der Breitbandförderung im Landkreis Fulda markiert, wurden in der Gesamtheit rund 30 Mio. Euro investiert. +++ jessica auth
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Ohoo Danke und feines Wochenende.
Naa klar versucht die Telek.Kunden an sich zu fixieren.Durch Erstvertrag und co.Im Endeffekt wird der Kunde aber Kö,., bleiben,weil sie einen Vermögensvorteil anstreben.Also anbinden lassen,und später entscheiden.Bei Anschluß Vorlage verdiehnt die Telek.wenigstens den Netznutzerbetrag von im Osten,wenigstens 10,,,,,€.
Bei Androhung von weiteren Maßnahmen durch den Priv.oder oder wird Sicherlich ein Kompromis gefunden werden.
Grüße und immer Neugierig bleiben.
Wovon Sie leider nur wenig Kenntnis haben ist der Umstand, den ich selbst leider viel zu oft erlebt habe: die Telekom verfällt als Leitungsinhaber bei der Behebung von Störungen von 1und1 oder Vodafone mitunter gerne in eine „Schockstarre“. Leitungsstörungen werden so ganz absichtlich nicht umgehend behoben, um den Kunden mürbe zu machen und ihn so indirekt zu einem Wechsel zur Telekom zu bewegen. Natürlich reden die ungern darüber, aber das ist Fakt!
Wer in der Stadt wohnt, kann da einfach zu einem Kabelanbieter wechseln. Landbewohner haben da viel zu oft leider keine Auswahl, da eben nur das Telefonkabel gebundene Internet zur Verfügung steht. Einzige mir bekannte Ausnahme: Flieden.
Guten Tag
Ganz stimmte ihre Meihnung nicht b.z.w unvollständig.
Selbst wenn Telek.investiert kann der Kunde frei wählen.Z.b.sp. 1&1.de oder vodaf.oder oder.
Der DSL Anbieter zahlt dann pro Teilnehmer bis zu ca.10,99€ an die Telekom Netznutzungsgebühr. Aktu.stand.Der Bürger kann sich glücklich schätzen, wenns überhaupt angegangen wird.
Was bei dem Ausbau des schnellen Internets auf dem Lande gerne verschwiegen wird ist die Tatsache, dass die Telekom sich hier mit staatlicher Hilfe eine Monopolstellung aufbauen kann, da der einzige wahre Konkurrent, nämlich der Kabelanbieter Unitymedia, der mittlerweile zu Vodafone gehört, keinen Ausbau seiner Kabelnetze auf dem dünn besiedelten Land vornehmen wird. Dem Kunden auf dem Land wird daher langfristig gesehen nur der teure Telekom Tarif bleiben. Und der Mobilfunkausbau? Der bleibt dann auch weiterhin auf der Strecke, weil gerade auf dem Lande kaum einer investieren will. Die im Beitrag erwähnte These „Deutschland = Breitbandentwicklungsland“ hat damit im Zukunftsbereich mobiles Internet nach wie vor Gültigkeit!
Sie haben beide so recht.
Kann ihnen nur recht geben. Ich beobachte das schon sehr lange. Hauptsache Bilder zumeist noch dümmliche. Verstehen muss man das nicht wirklich. In Osthessen scheint man alles gerne fest in der Hand zuhaben, damit es irgendwann mal keine Überraschung gibt. Das gekaufte Web zeigt sich auf sehr unterschiedliche Weise. ;-)
Ich habe auf anderen Seiten Berichte dazu gelesen. Setzten 6! Da ist so einiges völlig daneben. Und diesen Medien krabbelt man in Osthessen hinterher? Erschließt sich mir nicht wirklich.