Athen will 278,7 Milliarden Euro von Deutschland

Athen. Die griechische Regierung hat ihre Reparationsforderungen gegenüber Deutschland mit 278,7 Milliarden Euro beziffert. Die Summe ergebe sich aus Daten griechischer Rechnungsprüfer, sagte der stellvertretende Finanzminister Dimitris Mardas bei einer Sitzung des Athener Parlaments. Demnach habe eine Zwangsanleihe, die Griechenland im Zweiten Weltkrieg an Deutschland zahlen musste, einen heutigen Wert von 10,3 Milliarden Euro. Hinzu kämen Entschädigungszahlungen für die Angehörigen der Opfer der deutschen Besatzung sowie Schadenersatz für die im Weltkrieg zerstörte Infrastruktur.

Die Bundesregierung hatte Forderungen aus Griechenland nach Entschädigungen zuletzt eine kategorische Absage erteilt. Die Reparationen an Griechenland seien mit einem Entschädigungsabkommen, das Ende der 1950er-Jahre vereinbart wurde, abschließend geregelt, heißt es seitens der Bundesregierung. Athen hatte damals Reparationen in Höhe von 115 Millionen D-Mark erhalten. +++ fuldainfo


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1 Kommentar

  1. Das ging aber schnell die angebliche Kriegsschuld Deutschlands herauszufinden. Wenn die Herrschaften in Athen genauso zügig die verlangten wirtschaftlichen Reformen umgesetzt hätten, wären die Griechen längst bei einem Wirtschaftswachstum von 10 % angelangt und könnten auf Eurohilfe längst verzichten. So funktioniert das System Griechenland: mit Unverschämtheiten kommt man heutzutage längst einfacher ans Ziel. Keinen Cent sollten sie bekommen und sich bitte selbst aus dem Schlamassel ziehen.

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