Arbeitsvolumen 2019 auf Rekordhoch gestiegen

Das Arbeitsvolumen in Deutschland ist im Jahr 2019 auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Insgesamt arbeiteten die Erwerbstätigen rund 62,7 Milliarden Stunden, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung am Dienstag mit. Im Vergleich zum Vorjahr wuchs die Zahl der Arbeitsstunden um 0,6 Prozent. Grund für den Anstieg beim Arbeitsvolumen ist, dass die Zahl der Erwerbstätigen im vergangenen Jahr auf knapp 45,3 Millionen zulegte. Mit einem Plus von 0,9 Prozent lässt sich allerdings ein deutlich schwächeres Wachstum verzeichnen als in den Vorjahren, so das Forschungsinstitut. Die durchschnittliche Jahresarbeitszeit der Erwerbstätigen lag bei 1.386 Stunden und verringerte sich damit um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Selbstständige und mithelfende Familienangehörige gingen durchschnittlich 1.902 Stunden einer Erwerbstätigkeit nach, beschäftigte Arbeitnehmer 1.306 Stunden. Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer arbeiteten 2019 im Durchschnitt 1.642 Stunden, Arbeitnehmer in Teilzeit 771, so die Arbeitsmarktforscher weiter. Die durchschnittlich vereinbarte Wochenarbeitszeit der Vollzeitbeschäftigten blieb mit 38 Stunden unverändert gegenüber dem Vorjahr, die der Teilzeitbeschäftigten stieg auf 17,7. Die Anzahl der Teilzeitbeschäftigten legte mit 1,4 Prozent stärker zu als die Anzahl der Vollzeitbeschäftigten, die 1,0 Prozent stieg. +++

Coronadaten

Der durch das RKI ausgewiesene Hospitalisierungsinzidenz-Tageswert für Hessen liegt aktuell bei 5,08 pro 100.000 Einwohner (05.07.2022). Eine Woche zuvor betrug der Wert 5,51 pro 100.000.
Letzte Aktualisierung: 06.07.2022, 06:22 Uhr
Inzidenz 7-Tage-Fallzahl
Fulda 1073,0 ↑ 2393
Vogelsberg 784,8 ↓ 828
Hersfeld 658,3 ↓ 792
Main-Kinzig 871,3 ↓ 3674

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