Berlin. Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer hat Union und SPD vor einer Anhebung des Spitzensteuersatzes gewarnt. „Eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes würde die weit überwiegende Mehrzahl der kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland treffen“, sagte Kramer der „Rheinischen Post“. „Diese sind als Personengesellschaften geführt und deshalb einkommensteuerpflichtig“, sagte der Präsident der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA). „Die deutsche Wirtschaft erwartet in Zeiten höchster Steuereinnahmen, dass die Spielräume genutzt werden, um Steuern zu senken, anstatt Unternehmenssteuern zu erhöhen“, sagte Kramer. Die SPD fordert in den aktuellen Sondierungsverhandlungen, den Spitzensteuersatz für Besserverdienende von 42 auf 45 Prozent zu erhöhen. Thesaurierte Gewinne in Personengesellschaften sollen davon nicht betroffen sein. Die Abgrenzung einbehaltener und entnommener Gewinne ist jedoch in mittelständischen Betrieben schwierig. +++
„Höchste Steuereinnahmen“ sind doch in einem marktwirtschaftlichen System normal, oder? Bei dem unausweichlich notwendigen Wirtschaftswachstum wachsen natürlich auch die Steuereinnahmen (und aber auch Staatsausgaben!) entsprechend! Alles andere wäre ja Stagnation oder „Minuswachstum“! Steigende Steuereinnahmen von Unternehmen stehen regelmäßig ja auch steigende Gewinne gegenüber! Daher ist es nur folgerichtig, wenn von den steigenden Gewinnen auch ein Teil an das Gemeinwesen abgeführt werden sollte. Wir sehen auch hier wieder: Der Verteilungskampf zwischen Arm und Reich läuft permanent; man darf sich nur nicht in die Irre führen lassen!
„Höchste Steuereinnahmen“ sind doch in einem marktwirtschaftlichen System normal, oder? Bei dem unausweichlich notwendigen Wirtschaftswachstum wachsen natürlich auch die Steuereinnahmen (und aber auch Staatsausgaben!) entsprechend! Alles andere wäre ja Stagnation oder „Minuswachstum“! Steigende Steuereinnahmen von Unternehmen stehen regelmäßig ja auch steigende Gewinne gegenüber! Daher ist es nur folgerichtig, wenn von den steigenden Gewinnen auch ein Teil an das Gemeinwesen abgeführt werden sollte. Wir sehen auch hier wieder: Der Verteilungskampf zwischen Arm und Reich läuft permanent; man darf sich nur nicht in die Irre führen lassen!