Anschläge von Paris: Zahl der Opfer steigt auf 132

Frankreich

Paris. Die Zahl der Todesopfer nach den Terroranschlägen in Paris am Samstag ist auf 132 gestiegen. Drei Menschen erlagen ihren Verletzungen, berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP. Zudem seien 352 Menschen verletzt worden. Mindestens ein Tatverdächtiger ist nach französischen Behördenangaben auf der Flucht. Sieben Extremisten kamen bei den Anschlägen ums Leben. Die belgische Polizei verhaftete am Sonntag sieben Personen, die an der Planung der Angriffe beteiligt gewesen sein sollen. Ein 26-Jähriger wurde weltweit zur Fahndung ausgeschrieben.

Seehofer: Polizeiliche Maßnahmen müssen verstärkt werden

Der bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) will in Reaktion auf die Anschläge von Paris gemeinsam mit dem Bund polizeiliche Maßnahmen an den Grenzen verstärken. „Und das Wichtigste, was wir jetzt für erforderlich halten, sind wirksame Grenzkontrollen zur Bekämpfung der Terroristen und auch der Kriminalität“, sagte Seehofer im „Bericht aus Berlin“. Die bayrische Polizei werde den Bund dabei personell unterstützen, sollte dies notwendig sein. „Darüber hinaus werden wir die sogenannte Schleierfahndung, das heißt hinter der Grenze in einer Zone von 30 Kilometern, massiv maximieren in den nächsten Wochen“, so Seehofer weiter. Zugleich wandte sich der Ministerpräsident gegen eine Vermischung der Terrorbekämpfung und des Asylstreits: „Ich bin auch ausdrücklich der Meinung, dass wir die Flüchtlingsfrage nicht vermengen sollten mit der Terrorismusbekämpfung oder mit der Kriminalitätsbekämpfung.“ Deutschlands führende Politiker müssten „zusammenstehen und alles überlegen, was wir tun können, damit solche Gräueltaten in der Zukunft vermieden werden“, so Seehofer weiter. +++ fuldainfo

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