Schauspielerin und Komikerin Annette Frier hat zwar persönlich keine "MeToo"-Momente erlebt, findet es aber gut, dass Sprache und Traditionen überdacht werden. Da gehöre es auch dazu, dass "relativ alberne Fragen wie Tür aufhalten, Mantel abnehmen und Stuhl zurechtrücken zur Disposition" stehen, sagt sie dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Mich persönlich muss niemand vorher fragen, ob er mir die Tür aufhalten soll. Es ist aber vollkommen okay, wenn wir uns ab jetzt gesellschaftlich darauf verabreden, dass man fragt." Die Rollenverteilung in ihrer Ehe mit zwei Kindern sei sehr gleichberechtigt: "Mein Mann schmeißt meistens den Alltag zu Hause, es sei denn ich bin Off Season, dann übernehme ich", sagt sie dem RND. Frier selbst kann sich mit dem Gedanken, ein Star in der Comedy-Szene zu sein, auch nach vielen Jahren noch nicht richtig anfreunden: "Die Bezeichnung Comedystar finde ich bis heute befremdlich, da meine Berufsbezeichnung ja eigentlich Schauspielerin ist. Aber hey, es gibt schlimmere Missverständnisse, ich kann sehr gut damit leben." +++
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