Fulda. André Eydt, der neue Vorstand Administration der Klinikum Fulda gAG, wurde am 09.03.2016 offiziell in sein Amt eingeführt. Im Beisein zahlreicher Gäste aus Politik und Wirtschaft wünschte Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Heiko Wingenfeld dem Vorstand viel Erfolg für die bevorstehenden Aufgaben. Im Anschluss an die Begrüßungsworte von Priv.-Doz. Dr. Thomas Menzel gab Festredner Volker Feldkamp, Vorstandsvorsitzender der Mediclin AG, Einblicke, wie unternehmerisches und Sektor übergreifendes Handeln in Kliniken die medizinische Qualität sichert. Der Aufsichtsrat des Klinikums Fulda hatte Eydt Mitte letzten Jahres zum Vorstand Administration des Klinikums Fulda berufen. Am 01. Januar diesen Jahres trat er sein Amt am Klinikum Fulda und somit die Nachfolge von Dietmar Pawlik an, der im Mai 2015 an die Städtischen Kliniken nach München wechselte.
„Mit André Eydt hat sich der Aufsichtsrat für einen Vorstand entschieden, der auf eine langjährige Erfahrung in der Führung von Krankenhäusern zurückblicken kann. Das wird unserem Haus gut tun“, so Dr. Menzel, Vorstand Krankenversorgung. Die Vorstände Priv.-Doz. Dr. Menzel und André Eydt bilden nun die Doppelspitze des Maximalversorgers der Region. Gemeinsam tragen Sie die Verantwortung für das 1.000-Bettenhaus, mit über 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Mehr als 100.000 Patientinnen und Patienten, werden in unserem Krankenhaus der Spitzenmedizin in jedem Jahr behandelt“, so Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Heiko Wingenfeld. „Der Vorstand steht nicht allein, sondern kann auf das bewährte Führungsteam bauen: die Kompetenz der Chefärztinnen und Chefärzte, des Pflegeteams sowie der Führungskräfte der Verwaltung“, so Dr. Wingenfeld weiter.
Fuldas Stadtoberhaupt dankte Dr. Menzel und seinem Team für die professionelle „Überbrückung“ der vakanten Vorstandsposition: „Die Zeit bis zum Antritt André Eydts haben Sie hervorragend und kompetent gemeistert“ und weiter: „Mit André Eydt haben wir eine Persönlichkeit für die Funktion des Vorstands Administration finden können, die über langjährige und vielfältige Erfahrungen in der Führung von Kliniken – auch eines Großklinikums – verfügt. Aus meiner Sicht von Vorteil ist, dass Herr Eydt bereits regional verankert ist und in Fulda wohnt.“
Der Festredner und Vorstandsvorsitzender der Mediclin AG Volker Feldkamp, betonte in seiner Rede die aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen. „Um diesen erfolgreich begegnen zu können bedarf es vorausschauendem Handeln, optimalem Schnittstellenmanagement und Kooperationen“. Die Verantwortlichen in den Krankenhäusern müssen sich auf die neue Situation einstellen: „Ein Umdenken der Führungsverantwortung weg vom „Verwaltungsleiter“ hin zu einer verantwortlichen Unternehmensführung durch Persönlichkeiten wie z.B. Herrn André Eydt ist hierbei von entscheidender Bedeutung“.
Bei der Auswahl des neuen Vorstands Administration, die noch unter der Führung vom ehemaligen Oberbürgermeister Gerhard Möller stand, habe der Findungsausschuss auf einen „Pool qualifizierter Kandidaten“ zurückgreifen können. Mit André Eydt sei ein neuer Vorstand ausgewählt worden, der über langjährige und mannigfache Erfahrungen in der Führung von Kliniken – auch eines Großklinikums – verfügt. Überdies sei der neue Vorstand Administration in Fulda ansässig. Die regionale Verankerung des neuen Vorstandsmitglieds sei auch für Dr. Wingenfeld ein weiterer positiver Baustein.
Der neue Klinikum-Vorstand Administration ist 1970 in Bad Hersfeld geboren. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Nach dem Abitur und einem Auslandsaufenthalt in Frankreich studierte André Eydt in Bielefeld Betriebswirtschaftslehre. Abschluss: Diplom-Kaufmann. Von 1996 bis 2007 und von 2009 bis 2014 war er in verschiedenen Führungsfunktionen bei der RHÖN-KLINIKUM AG, Bad Neustadt, beschäftigt. Weitere berufliche Stationen des Nachfolgers von Dietmar Pawlik waren: Capio Deutsche Klinik GmbH (Fulda) von 2007 bis 2009. Seit 2014 bis zuletzt war der 45-Jährige bei der MEDIAN Kliniken GmbH & Co. KG Berlin/ RHM Klinik- und Altenheimbetriebe B.V. & Co.KG beschäftigt. „André Eydt ist somit kein Unbekannter in der Szene. Er hat bereits vielfältige Erfahrung in der Führung von Kliniken“, betonte der Aufsichtsratsvorsitzende.
Auch Priv.-Doz. Dr. Thomas Menzel begrüßt die Auswahlentscheidung des Aufsichtsrates und sieht die Zusammenarbeit der letzten zwei Monate mit seinem Vorstandskollegen bereits positiv: „Ich bin froh, dass ich gemeinsam mit André Eydt die Doppelspitze der Klinikum Fulda gAG bilden kann. Gemeinsam mit dem Träger werden wir das Haus engagiert weiter voranbringen“. „Es gibt eine Fülle von Themen, die wir gemeinschaftlich vorantreiben werden“, so Dr. Menzel. Ende letzten Jahres haben wir den Grundstein für das größte Bauprojekt des Klinikums gelegt: den Neubau des OP- und Notfallzentrums. Hierfür hat das Klinikum einen Förderbescheid von über 40 Millionen Euro an Landesmitteln für den Neubau des Notfallzentrums mit zentralem OP-Bereich, die Aufstockung des Mutter-Kind-Hauses und die Sanierung des Bettenhauses erhalten. Dieses Großprojekt wird bis zur Fertigstellung enorme Kräfte binden“, so der Vorstands-Sprecher weiter. Dr. Menzel sicherte seinem neuen Kollegen eine „gute und konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle des Klinikums und vor allem seiner Patienten“ zu. Auch dankte er allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement und insbesondere dem Führungskreis für die Unterstützung in der Phase der Vakanz.
Die Herausforderungen, die auf Eydt und Dr. Menzel zukommen sind groß. Denn das Haus muss mit der geplanten Erweiterung ein beachtliches Bauprojekt stemmen, das jetzt in die Umsetzungsphase geht. Und in Zukunft werden. André Eydt führte in seiner Präsentation aus, dass das neue Vorstandteam gut vorbereitet sei: „Dr. Menzel und ich werden mit viel Herzblut und Engagement für die Zukunft des Hauses kämpfen. Wir können hierbei auf die Mithilfe und Mitarbeit von unseren 2.700 motivierten und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählen. Denn Erfolg ist keine Einzelleistung, sondern nur im Team zu erwirken. Unsere Entscheidungen werden sicherlich nicht immer populär und durchaus auch diskussionswürdig sein. Unser gemeinsames Ziel ist: ein Klinikum das wächst, das liquide ist, finanziellen Spielraum für Investitionen in die Zukunft hat und ein Klinikum, das Ideen und Visionen hat. Wir wollen den erfolgreichen Konsolidierungsprozess konsequent fortführen, die Zukunftsplanungen weiter auf den Weg bringen und unser Haus wirtschaftlich weiterhin auf ein gesundes Fundament zu stellen“, so Eydt. +++ fuldainfo | bm

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