Berlin. Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) bestreitet, von der US-Regierung freie Hand für die Herausgabe einer Spähliste des US-Geheimdienstes NSA bekommen zu haben. "Hätte es tatsächlich eine Zustimmung zur Weitergabe aus den USA gegeben, hätten wir uns manche schwierige Debatte ersparen können", sagte Altmaier im Gespräch mit dem Nachrichten-Magazin "Der Spiegel". Es gebe "Spielregeln zwischen Geheimdiensten", an die sich die Bundesregierung zu halten habe. Deshalb sei eine Herausgabe der Liste an Parlamentarier nur mit Zustimmung der US-Seite möglich. Wenn allerdings "klar wäre, dass es um strafbare Handlungen ginge, wäre das möglicherweise anders", so der Kanzleramtschef. Der US-Geheimdienst NSA hatte dem Bundesnachrichtendienst über Jahre hinweg Tausende Suchbegriffe (Selektoren) geliefert, die gegen deutsche und europäische Interessen verstießen, vom BND aber gleichwohl in die eigenen Überwachungssysteme eingespeist wurden. +++ fuldainfo
Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.
Unbedingt notwendige Cookies
Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir deine Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.
Die Frage ist wer hier luegt