Berlin. Das Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, Heinrich Alt, erwartet, "dass durch den Mindestlohn die Zahl der in Vollzeit beschäftigten Aufstocker, die als Single leben, zurückgeht". Alt sagte der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post": "Wir gehen davon aus, dass durch den Mindestlohn in diesem Jahr die Zahl der Aufstocker um 50 000 sinken wird. Finanziell rechnen wir bei den Leistungen der Grundsicherung mit einer Entlastung von 700 bis 900 Millionen Euro." Das Thema Aufstocker sei aber nicht mit dem Mindestlohn erledigt.
Bei mehrköpfigen Bedarfsgemeinschaften werde auch der Mindestlohn in vielen Fällen nicht zur Existenzsicherung reichen. Zu weiteren Auswirkungen des Mindestlohns sagte Alt: "Wir können bislang keine gravierenden Auswirkungen am Arbeitsmarkt feststellen, weder positiv noch negativ." In der Debatte um Änderungen am Mindestlohn warnte Alt vor Schnellschüssen. "Ich bin dafür, das Gesetz einige Monate lang seriös zu beobachten und nicht schon nach acht Wochen wieder gesetzgeberisch tätig zu werden. Ich warne vor Hektik bei Änderungen am Mindestlohn." +++ fuldainfo
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