Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) will Ausstellungen von Hunden untersagen, die Merkmale verbotener Qualzuchten aufweisen, wie sie etwa bei Mops und Bulldogge vorkommen. „Tierärzte berichten von vielen Tieren mit gesundheitlichen Problemen aufgrund von Qualzuchtmerkmalen. Das lässt darauf schließen, dass viele Züchter gegen das Verbot verstoßen“, sagte Klöckner der „Rheinischen Post“. Die Kontrolle  solcher Gesetzesverstöße sei schwierig. Der Ministerin zufolge muss das zuständige Veterinäramt im Einzelfall feststellen, ob bei der Zucht zu erwarten war, dass Welpen Körperteile oder Organe fehlen oder sie kein gesundes Hundeleben zu erwarten hätten. „Wir werden deshalb die Ausstellung solcher Tiere verbieten und damit auch den Anreiz für solche Züchtungen nehmen. Es ist doch absurd, dass diese Tiere auch noch prämiert werden – obwohl ihre Zucht gesetzeswidrig ist“, sagte die CDU-Politikerin. Es sei nicht vertr etbar, dass ein Tier leiden müsse, „um den ästhetischen Ansprüchen seines Herrchens oder Frauchens zu entsprechen“. Manche Hunde könnten nur schwer atmen. „Das geht bis zum Kreislaufkollaps mit Ohnmacht.“ +++
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