Berlin. Nach Ansicht der Alternative für Deutschland (AfD) hat sich die türkische Bevölkerung mit der Wahl von Präsident Recep Tayyip Erdogan von Europa abgewendet. "Die Türken haben ihren ehemaligen Premierminister zum Präsidenten gewählt. Damit ist klar, dass sich die Türkei langsam aber sicher von Europa verabschiedet", sagte der stellvertretende Sprecher der AfD, Alexander Gauland, am Donnerstag. Es sei sinnlos mit einem Land über einen Beitritt zu verhandeln, dessen Bevölkerung das Interesse an der EU verloren habe und das sich durch den aktuell eingeschlagenen politischen Weg immer weiter vom europäischen Wertekanon entferne. Deshalb fordert Gauland: "Wir sollten ehrlich mit den Türken umgehen und endlich aufhören, ihnen durch Verhandlungsbereitschaft vorzugaukeln, sie könnten in naher oder ferner Zukunft ein Teil der EU werden." Nach wie vor habe die AfD aber Interesse an einer stabilen Türkei als verlässlichen Partner. Allerdings sei Erdogans autoritärer Regierungsstil grenzwertig und disqualifiziere die Türkei unter seiner Präsidentschaft für einen Beitritt. +++ fuldainfo
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