Berlin. Der Sprecher der rechtskonservativen Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD), Konrad Adam, rechnet mit einer Spaltung seiner Partei. „Die Anzeichen haben sich verdichtet, dass eine Parteispaltung bevorsteht“, sagte er der „Welt“. Adam forderte AfD-Gründer Bernd Lucke auf, „klarzustellen, was er vor hat, nachdem so viel durchgesickert ist“. Lucke, der sich für den Aufbau der AfD verdient gemacht habe wie kein anderer, solle sagen, ob er „auch derjenige sein möchte, der die Zerstörung der Partei anführt“. Adam distanzierte sich von der wirtschaftsliberalen Parteiströmung um Lucke, der die AfD im Europaparlament vertritt. „Wenn die AfD sich zu einer Partei entwickelt, die aus Brüssel geführt und von Berlin aus privat finanziert wird, ist sie nicht mehr meine Partei“, sagte er. Lucke hat die Gerüchte um seine Zukunft in der Partei bislang nicht kommentiert. Konrad beklagte die mangelnde Kommunikation innerhalb des Parteivorstandes: „Wir sind drei gleichberechtigte Sprecher, warum redet Bernd Lucke nicht mit uns?“ +++ fuldainfo
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„So bleibt wohl vielen Menschen hier nur eins: selbst gegen Politikversagen und Gesetzesbrüche auf die Straße zu gehen.“
Kritik ist doch nicht erwünscht, in der „Rechten Ecke“ ist noch viel Platz.
Dieses jämmerliche Verhalten der etablierten Parteien erstickt jede Diskussion um wichtige Themen wie zum Beispiel Zuwanderung!
Deutschland hätte so dringend ein Gegengewicht zur derzeitigen etablierten Parteilandschaft gebraucht, viele hatten dabei die Hoffnung in die AfD gesetzt. Das knappe Ergebnis der Bürgerschaftswahl und die niedrige Wahlbeteiligung in Bremen zeigen deutlich, daß Lucke und seine FDP-kopierer nicht überzeugen. Die zunehmenden bürgerlichen Protestbewegungen in Deutschland gäbe es nicht, wenn diese Bürger eine Partei hätten die sie vertritt. So bleibt wohl vielen Menschen hier nur eins: selbst gegen Politikversagen und Gesetzesbrüche auf die Straße zu gehen.