AfD-Bürgerdialog – AFD: #wirsindmehr stellt fast alle Punkte falsch dar

AFD

Jens Mierdel bezieht sich in dieser Mitteilung auf eine Pressemeldung vom 05.10.2018 von „Wir sind Fulda – #wirsindmehr – mehr Menschen“ die bei uns veröffentlicht wurde. In meinen Augen werden fast alle Punkte darin falsch dargestellt, so Mierdel. Bei der Infoveranstaltung, zur bevorstehenden Landtagswahl vom 04.10.2018 im Mehrgenerationenhaus Aschenberg, war die Gruppierung „Wir sind Fulda – #wirsindmehr – mehr Menschen“ neben weitere Teilnehmern zu Gast. Bei der Veranstaltung hielt Jens Mierdel, Direktkandidat der AfD für den Wahlkreis 14 einen Vortrag zu den Inhalten des AfD Hessen Wahlprogrammes und Dimitri Schulz, der Sprecher der Russlanddeutschen in der AfD Hessen, richtete als „Russlanddeutscher in der AfD“ einleitende Worte zu den russlanddeutschen Teilnehmern. Im Anschluss gab es die Möglichkeit den Rednern Fragen zu stellen.

Falschdarstellung 1:
In der veröffentlichten Pressemeldung wurde behauptet, dass die AfD substanzlose Thesen in den Raum wirft und behauptet hat, dass die Kriminalität durch den Zuzug der Geflüchteten gestiegen sei. Dies ist eine falsche Darstellung. Im Vortrag wurde deutlich angesprochen, dass die AfD die hier aufgenommenen Menschen unterscheiden kann und nicht pauschal alle Menschen als Geflüchtete oder Flüchtlinge bezeichnet. Als Grundlage dafür, dass die Kriminalität speziell dieser Menschengruppe (der in Deutschland aufgenommenen Menschen) eine deutlich erhöhte Kriminalität aufweist, wurde die Polizeiliche Kriminalstatistik genannt, welche jedes Jahr veröffentlicht wird.

Falschdarstellung 2:
Menschen sollen nicht generell in Faule und Fleißige eingeteilt werden, dass wurde nicht gesagt. Es kam hier der persönliche Vorschlag von Jens Mierdel, dass zusätzlich (zu arm und reich) in fleißig und faul unterschieden werden sollte, um eine gerechtere Verteilung der Sozialleistungen zu erzielen.

Falschdarstellung 3:
In einem weiteren Punkt der Pressemeldung wird behauptet, dass der AfD-Kandidat naiv und unbedarft sein soll, da dieser äußerte, dass es keinen durch die Menschheit gemachten Klimawandel gibt. Eine richtige Darstellung müsste lauten, dass der AfD-Kandidat die Positionierung der AfD Hessen geäußert hat, dass diese nicht vom menschengemachten Klimawandel überzeugt ist.

Falschdarstellung 4:
Es wird auch behauptet, dass es eine Erklärungsnot bei Jens Mierdel gegeben haben soll, bzgl. der Thematik des bezahlbaren Wohnraums. Das ist nicht korrekt, es wurde auf die Inhalte des AfD-Wahlprogrammes verwiesen. Im Kern wurde geäußert, auf marktwirtschaftliche Prinzipien setzen, Bürokratie abbauen, Anforderungen an den Wohnungsbau senken. Dies waren die Stichworte welche verwendet wurden.

Falschdarstellung 5:
Es sollen gegensätzliche Begriffe wie ‘freie Marktwirtschaft’ und ‘soziale Marktwirtschaft’ synonym verwendet worden sein. Die Darstellung ist falsch. Die Worte wurden gezielt verwendet, um aufzuzeigen, dass ein Eingriff des Staates an manchen Stellen fehl am Platz ist und somit eher nach der freien Marktwirtschaft agiert werden sollte. Als Beispiel wurde die Mietpreisbremse genannt, welche nicht funktioniert. Im Allgemeinen ist die AfD von der sozialen Marktwirtschaft überzeugt, was Jens Mierdel auch ansprach.

Falschdarstellung 6:
Dimitri Schulz wurde unterstellt, dass dieser ohne Grundlage behauptet hätte, dass Russlanddeutsche generell fleißiger und strebsamer wären als der Rest der Deutschen. Dimitri Schulz bezog sich hier auf eine Statistik welche darstellte, dass Russlanddeutsche eine deutlich positivere Arbeitslosenquote aufweisen, als dies bei anderen Migrationsgruppen der Fall ist und sprach die allgemeine Arbeitslosenquote für Deutschland an.

Falschdarstellung 7:
Dimitri Schulz sprach die Geschichte der Russlanddeutschen an und nicht das dieser eine Leitkultur aus dem Jahr 1760 wieder etablieren möchte. Des Weiteren entschuldigte Dimitri Schulz einen vermeintlich vorherrschenden strengen Erziehungsstil bei Russlanddeutschen NICHT!!!. Er sprach an, dass Russlanddeutsche meist einen strengen christlichen Glauben haben und dies der Ursprung für diese Sicht sein könnte. Eine Entschuldigung, bzgl. eines vermuteten strengen Erziehungsstils, wurde nicht vorgenommen. Hier einen Zusammenhang zu ziehen, von den persönlichen Aussagen von Dimitri Schulz zur Gesamtheit der Partei ist falsch, denn die AfD fordert die Einhaltung des Gesetzes und es dürfen keine Abstriche zu Gunsten einer Religion gemacht werden.

Falschdarstellung 8:
Es wird behauptet, dass Jens Mierdel Menschen mit „kulturlos“ bezeichnet hat, auch dies ist falsch, denn Jens Mierdel bezeichnete die hier aufgenommenen Menschen als kulturfremd. Da diese mehrheitlich aus Afrika und dem Nahen Osten stammen, ist dies auch korrekt. +++

Hinweis: Diese Darstellung entspricht den Schilderungen von Jens Mierdel und somit des Veranstalters des AfD-Bürgerdialoges.


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3 Kommentare

  1. Die SPD hat große Wahlen nur mit einem Mitte-Kurs (siehe Hessen-Süd mächtig nur durch die Wahlerfolge in Hessen-Nord) gewinnen können, deswegen zwang sie ja Zuchtmeister Wehner 1961 zum Godesberger Programm (mit Abspaltung der Linkssozialisten wie dem SDS!) der sogenannte linke Flügel (DKP-ähnlich und mit denen seit 1970 schamlos poussierend, ebenso der DGB, bis heute) hätte es mit seiner Linie nie geschafft. Er durfte aber dann weiter radikal reden und wurde mit reichlich guten Pöstchen eingebunden, wodurch etliche zum Anpaßler wurden wie der ex-radikale Juso Karsten Vogt. Ähnliches erlebte man bei den heutigen neureich-regimetreuen GRÜNEN, z.B. zu Militärfragen. Wenn die SPD aber aus eigener Schuld ins Abwärtstrudeln gerät wie zuletzt, dann beschleunigt das der völlig volks- und lebensfene dunkelrote Flügel wie mit dem Juso-Schwätzer Kevin Kühnert nur noch, aber entweder sind die zu dumm, es zu merken, oder halten das noch für gut.
    Mitglieder und Wähler von SPD und CDU sind nach Erfahrung, Umfragen zu Einzelthemen und Verhalten eher zu 2/3 gemäßigt rechts, moderne Konservative, bleiben der Partei auch dann treu, wenn da linksliberale Leute wie Geisler, Süßmuth und zuletzt Merkel ihr Unwesen treiben. Käme es zu einem Wechsel an der Spitze und in der Politik, würden diese Konservativen dem so zustimmen, wie sie heute notgedrungen bei Merkel-Kauder mitmachen. Ähnliches in der SPD. Die SPD sollte sich daher spalten in einen gemäßigten Haupt-Flügel und diese nichtsnutzigen Juso-Schreihälse abstoßen.
    Würden sich diese o.a. Leute (und ich kenne einige, z.B. mit Sarrazin-Buch im Regal) so bei Wahlen verhalten, wie sie oft reden (aus Nordhessen wurde mir schon vor 20 Jahren berichtet, daß dort die SPD-Anhänger in der Dorf-Kneipe wie NPD reden!!), müßte die AfD bei 50% stehen!! Genug sind schon übergelaufen!
    In vielem redet die AfD nur so, was hohe Politiker (auch Merkel, Bouffier!) von CDU, SPD, FDP früher äußerten, etwa rechte CDUler zu den GRÜNEN!!

  2. Ein interessanter Punkt an der ganzen Veranstaltung mit der AFD ist die Einbindung der Russlanddeutschen in die AFD. Lange Zeit galt diese Bevölkerungsgruppe als sichere Wählerschaft und Kohls stille Reserve in jedem Wahlkampf. Waren doch diese Menschen geprägt durch ihr Leiden in der kommunistischen Sowjetunion und damit sichere Wähler der damals noch echt konservativen CDU.

    Erst mit der ostdeutschen ehemaligen Kommunistin (bzw. Mitglied einer Blockflötenpartei) Angela Merkel, die in den Jahren seit Kohls Abgang Stück für Stück die Parteikarriere emporkletterte und seit einigen Jahren nun als Kanzlerin mühelos ein Bündnis mit der ehemals so verhassten SPD eingegangen ist, wendete sich das Blatt.

    Die ehemals so leidenschaftlich Kommunisten fressende stockkonservative CDU legte sich mit den Sozis ins Bett! Pfui Teufel! Und genau das passiert bis heute! Für viele erzkonservative Russlanddeutsche war und ist das endgültig zu viel. Und da sich nun mit der AFD eine ultrakonservative Alternative bildet, werden die Russlanddeutschen mehrheitlich bei allen Wahlen, also auch in Hessen vorrangig die AFD wählen. Genau das konnte man schon bei den letzten Wahlen in Fulda gut beobachten: Stadtteile mit hohen Anteil der Russlanddeutschen wählten vorrangig die AFD.

    Und daran wird sich auch bei dieser Wahl in Hessen nichts ändern, weil die CDU jahrzehntelang die Betreuung dieser Volksgruppe, also deren Integration für unnötig hielt, da es eh Deutsche waren. Wie falsch das aber gewesen ist zeigt sich immer stärker bei jeder neuen Wahl: liebe CDU, eure stille Reserve ist Euch still und heimlich abhanden gekommen. So ein Pech aber auch!

    Was aber dadurch noch viel schlimmer wird: der CDU in Hessen wird nach der Wahl rechnerisch nichts anderes übrig bleiben als mit den Sozis in´s Bett zu gehen. Und genau das wird für die nach wie vor ultrakonservative CDU in Hessen ein nur schwer zu schluckender Brocken sein. Doch DAS gibt der AFD neuen Auftrieb und wird das Ende der CDU in Berlin und Hessen einläuten.

    Götterdämmerung!

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