A49-Proteste: Erneut Angriffe auf Einsatzkräfte

Pyrotechnik, Steine, Farbbeutel und Fäkalien flogen der Polizei entgegen

Am Samstag sind die Arbeiten am Logistikbereich im südlichen Bereich des Dannenröder Forstes fortgeführt und wieder durch die Polizei begleitet worden. Genau wie in den vergangenen Tagen beseitigte die Polizei auch heute wieder im nördlichen Bereich des Dannenröder Forstes Barrikaden. Weiterhin wurden hierbei auch Fahrräder, Geschirr, Paletten, Werkzeug und andere Gegenstände aus dem Wald entfernt. Im mittleren Bereich des Dannenröder Forstes näherte sich am Vormittag eine Personengruppe den Einsatzkräften und zündete Pyrotechnik. Darüber hinaus kam es zu mehreren Steinwürfen. Ein Stein traf einen Beamten am Schienbein.

Glücklicherweise kam niemand zu Schaden. An gleicher Stelle wurden die Beamten auch mehrmals mit einer Zwille bedroht. Einer der Steinewerfer konnte festgenommen werden und kam zur Identitätsfeststellung vorübergehend in Gewahrsam. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten außer Steinen auch ein Messer und einen “Böller”. Im nördlichen Bereich wurde u.a. ein Stahlseil festgestellt, welches auf Kopfhöhe um mehrere Bäume gespannt war. Ebenfalls dort warfen Ausbaugegner Becher, die mit Exkrementen gefüllt waren, auf die Einsatzkräfte. Ein Polizist wurde dabei an seinem Schutzhelm und im Gesicht getroffen.

Ein LKW-Fahrer, der auf dem Weg zum Logistiklager war, fuhr versehentlich zum Camp der Ausbaugegner in Dannenrod. Dort wurde er von einzelnen Aktivisten blockiert und aggressiv verbal angegangen. Die eintreffenden Einsatzkräfte wurden von etwa 15 Personen mit Schraubgläsern beworfen, die mit Farbe befüllt waren und zersplitterten. Hierbei wurden einzelne Einsatzkräfte sowie ein Einsatzfahrzeug mit Farbe beschmiert. Dass es auch anders geht, zeigte am Nachmittag eine Gruppe von etwa 15 Personen welche im nördlichen Bereich des Dannenröder Forstes mit Trommeln musikalisch gegen den Autobahnausbau demonstrierten. In der Bilanz wurden 42 Personen in Gewahrsam genommen. Weiterhin wurden neun Ermittlungs- und 35 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. +++

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