Thema Refluxerkrankung mit anschließender Fragerunde

Wann:
19. Dezember 2018 um 19:00 – 20:00 Europe/Berlin Zeitzone
2018-12-19T19:00:00+01:00
2018-12-19T20:00:00+01:00

Priv. Doz. Dr. Peter Vogel, Chefarzt der Klinik für Allgemein- Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie des Klinikum Bad Hersfeld, wird erstmalig zu Ursachen, Symptome und Heilmethoden ein Facebook Live-Event durchführen. Am 19. Dezember, um 19 Uhr auf der Facebook-Seite von „Reflux-Hilfe mit EndoStim”, erfahren Sie alles Wissenswerte über diese Krankheit und können Fragen stellen.

Bereits jeder dritte Deutsche kennt die schmerzhaften und unangenehmen Symptome von Sodbrennen. Nach einem üppigen Mahl, einem Glas Wein zu viel oder auch einem starken Kaffee, spürt man den sauren Geschmack in der Speiseröhre und das Brennen in der Magengegend. In den meisten Fällen wird geduldig gewartet, bis sich die störenden Beschwerden wieder legen oder man greift schnell zu Säureblockern (PPI). Sollten die Beschwerden nur gelegentlich auftreten, kommt man damit zurecht. Wenn aber das brennende Gefühl hinter dem Brustbein ein ständiger Begleiter ist, muss ein Arzt konsultiert werden. Bei wiederkehrendem Aufstoßen von Mageninhalt und schmerzendem Sodbrennen könnte möglicherweise eine Refluxerkrankung vorliegen: Es bedeutet, dass der muskuläre Verschlussmechanismus von Magen und Speiseröhre nicht mehr einwandfrei arbeitet. Dadurch gelangt die Magensäure immer wieder in die Speiseröhre und reizt dabei die Schleimhaut. Die Folge davon ist eine scherzhafte Entzündung der Speiseröhre. Langfristig kann es auch zu einer Veränderung des Schleimhauttyps kommen und, aufgrund von Vernarbungen, zu einer Verengung der Speiseröhre.

Mögliche Untersuchungen

Um sich der Diagnose sicher zu sein, kann der Arzt eine Magenspiegelung (Gastroskopie) durchführen: Dabei wird ein Endoskop über die Speiseröhre in den Magen eingeführt. Bei der Endoskopie kann auch eine Gewebeprobe (Biopsie) entnommen und untersucht werden.

Therapieoptionen bei Refluxerkrankung

In diesem Fall wird der behandelnde Arzt zunächst einmal Lebensstil und Ernährung mit dem Patienten besprechen. Kaffee, Tee, Alkohol, saure Getränke und Nikotin sollte man möglichst gar nicht konsumieren. Zudem werden rezeptpflichtige Präparate verschrieben und es wird empfohlen, sich im Alltag mehr zu bewegen. Wenn dies alles keinen zufriedenstellen Erfolg bringt, kann eine Operation die einzige Lösung sein, um dem Patienten ein schmerzfreies Leben zu ermöglichen.

Hintergrund: Die Behandlung des Reflux einschließlich verschiedener, auf die Situation des Patienten abgestimmter Operationsverfahren ist ein Behandlungsschwerpunkt am Klinikum Bad Hersfeld. Im Vordergrund steht die Behandlung mit Medikamenten. Zu den angebotenen OP-Verfahren wird seit 2 Jahren u.a. auch das EndoStim-System (Operationsverfahren) eingesetzt. Es besteht aus einem kleinen Stimulator und zwei Elektroden. Diese werden bei einem minimal-invasiven Eingriff am unteren Verschlussmechanismus fixiert. Ein Kabel verbindet sie mit dem kaum sichtbaren Stimulator und sendet elektrische Impulse an die Elektroden. Diese Impulse stimulieren die Nerven des Schließmuskels, damit dieser wieder richtig abdichtet. Die Stimulationen erfolgen regelmäßig über den Tag verteilt, der Patient selbst spürt nichts davon. Aber auch andere Verfahren kommen zum Einsatz, eben je nach Situation des Patienten. +++

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