Kammerkonzert des hr-Sinfonieorchesters

Wann:
17. November 2018 um 19:00 – 20:00 Europe/Berlin Zeitzone
2018-11-17T19:00:00+01:00
2018-11-17T20:00:00+01:00

Am Samstag, den 17. November gastiert das hr-Sinfonieorchester mit seiner Kammerkonzertreihe im Konzertsaal der Landesmusikakademie Hessen Schloss Hallenburg in Schlitz. Um 19:00 Uhr präsentiert das Hába Quartett gemeinsam mit Sebastian Wittiber (Flöte) Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Leoš Janácek und Bedrich Smetana.

Das Hába Quartett versteht sich als direkter Nachfolger und Träger einer langjährigen Tradition. Die heutigen Mitglieder des Ensembles, die allesamt im hr-Sinfonieorchester tätig sind, erheben den Anspruch, Hábas Werke mit größter Authentizität zu interpretieren. Das Repertoire der Musiker umfasst aber auch alle anderen Stilepochen und so widmen sie sich im Konzert den Flötenquartetten C-Dur KV 285b und D-Dur KV 285 von Wolfgang Amadeus Mozart, dem Streichquartett Nr. 2 (»Intime Briefe«) von Leoš Janáček und dem Streichquartett Nr. 1 e-Moll (»Aus meinem Leben«) von Bedřich Smetana.

Sha Katsouris (Violine), Hovhannes Mokatsian (Violine), Peter Zelienka (Viola), Arnold Ilg (Violoncello) konzertieren gemeinsam mit dem Soloflötist des hr-Sinfonieorchester Sebastian Wittiber.

Sebastian Wittiber stammt aus Frankfurt. Er war Mitglied des Hessischen Landesjugendorchesters und des Jugendorchesters der Europäischen Gemeinschaft unter Claudio Abbado, studierte an der Frankfurter Musikhochschule bei Vladislav Brunner und war u.a. Erster Preisträger beim Wettbewerb »Jugend musiziert«. 1989 wurde er im Alter von 21 Jahren als Stellvertretender Solo-Flötist Mitglied des hr-Sinfonieorchesters und ist seit 1999 dessen Solo-Flötist. Seit 2007 ist er darüber hinaus Mitglied im Orchester der Bayreuther Festspiele. Solistisch arbeitete er u.a. mit Christopher Hogwood, Eliahu Inbal, Karl-Heinz Stockhausen und Matthias Pintscher zusammen und trat erfolgreich im In- und Ausland auf. So gab er 2009 sein Debüt als Solist in Australien. Daneben widmet sich Sebastian Wittiber auch der Kammermusik: Er ist Mitglied im Antares-Ensemble und bildet zudem seit 2007 ein festes Duo mit dem Harfenisten und Pianisten Erik Nielsen. Seit 1999 ist Wittiber Dozent für Flöte an der Frankfurter Musikhochschule.

Das Hába Quartett wurde 1946 durch den Geiger Dušan Pandula in Prag gegründet, mit dem Schwerpunkt auf der Zusammenarbeit mit bedeutenden zeitgenössischen Komponisten wie Hába, Martinů, Berio oder Nono, deren Werke das Ensemble auch uraufgeführt hat. Nach der Übersiedlung Pandulas in die Bundesrepublik Deutschland löste sich das Quartett 1968 auf, wurde aber dann 1984 in Frankfurt wieder durch ihn – diesmal zusammen mit seinem Schüler Peter Zelienka – neu gegründet. Sein Repertoire umfasst alle Epochen und beinhaltet auch selten gespielte Werke. Die CD-Einspielungen des Ensembles von Werken u.a. Janáčeks und Smetanas fanden bei der Presse große Resonanz. Die Vielseitigkeit und interpretatorische Stilsicherheit des Hába Quartetts wurde durch intensive Konzerttätigkeit im In-und Ausland, Rundfunkaufnahmen und Auftritte bei bedeutenden Festivals immer wieder unter Beweis gestellt. Seit 2002 hat das Hába Quartett eine eigene Konzertreihe in der Johanniskirche in Kronberg. Seine aktuellen Projekte umfassen Gesamtaufnahmen der Streichquartette von Alois Hába (vor kurzem als CD-Box beim Label NEOS erschienen) und der Flötenquartette Mozarts mit hr-Solo-Flötist Sebastian Wittiber.

Eintrittskarten für den 17.11. zum Vorverkaufspreis von 16 Euro (ermäßigt 14 Euro) sind unter anderem erhältlich in der Landesmusikakademie Hessen (Tel.: 06642-91130), Blumenfachgeschäft floreo in Schlitz, Buchhandlung Lesezeichen in Lauterbach. An der Abendkasse zu 18 Euro (ermäßigt 16 Euro). Schüler/Studenten/Azubis/Arbeitslose zahlen 5 Euro. Einlass ist um 18:30 Uhr.

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