Dokumentarfilm zum jüdischen Leben in Rhina

Wann:
19. Januar 2020 um 17:00 – 18:00 Europe/Berlin Zeitzone
2020-01-19T17:00:00+01:00
2020-01-19T18:00:00+01:00

Zu einem Film lädt der Förderverein der Landsynagoge Heubach für Sonntag, 19. Januar ein. 1981 drehte ein Filmteam des Hessischen Rundfunks eine Dokumentation über das einst stark jüdisch geprägten Dorf Rhina im Haunetal. Befragt nach den früheren jüdischen Nachbarn, erzählten die Rhinaer vom friedlichen Miteinander damals. Die Filmautoren Pavel Schnabel und Harald Lüders suchten aber auch nach überlebenden Juden aus Rhina. Einige trafen sie in New York. Die Überlebenden schildern ganz andere Eindrücke und Ereignisse. Die Autoren erhielten für den Film, der in Rhina zwiespältig aufgenommen wurde, den Adolf-Grimme-Preis. Jetzt wurde das historische Filmdokument digitalisiert. Diese überarbeitete Version wird der Verein zeigen. Dabei geht es auch darum, dass den Filmemachern auch kritisch vorgehalten wird, ihre Interviewpartner im Dorf, ein Stück weit überrumpelt zu haben. Kurt Bolender vom Geschichtsverein Rhina wird über die Dorfgeschichte berichten. Der Film wird in Heubachs ehemaliger Synagoge (Friedensstraße 9, 36148 Kalbach) gezeigt. Beginn ist um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, es wird um eine angemessene Spende gebeten.

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