Alarmsignal Atemnot!

Wann:
25. September 2019 um 17:00 – 18:00 Europe/Berlin Zeitzone
2019-09-25T17:00:00+02:00
2019-09-25T18:00:00+02:00

Bei Atemnot denkt meist niemand sofort an eine Erkrankung des Herzens. Vielmehr steht die Sorge um die Lunge oder eine Erkältung im Vordergrund – vor allem mit Blick auf die bevorstehende kältere Jahreszeit. Doch hinter dem Symptom der Atemnot können sich schwere Erkrankungen verbergen, denn es kann ein Anzeichen dafür sein, dass das Herz nicht mehr richtig arbeitet. Im Normalfall befördert das Herz stetig Blut durch den Körper und versorgt die einzelnen Organe mit Sauerstoff. Leidet man an Atemnot kann dies allerdings ein Warnsignal für eine Herzschwäche sein. Kombiniert mit Schwindel, Ermüdungserscheinungen, Wassereinlagerungen oder gar Brustschmerzen und Herzrasen, sollte man der Ursache schnellstens auf den Grund gehen bevor sich ein Herzinfarkt oder koronare Herzkrankheiten entwickeln. Das Vorhofflimmern ist eine teils unerkannte Vorhofrhythmusstörung mit schwerwiegenden Folgen. Kennzeichnend ist hierbei ein unregelmäßiger, meist deutlich beschleunigter Herzschlag. Wird die Herzerkrankung jedoch rechtzeitig erkannt, stellt dies optimale Voraussetzungen für die konservative Behandlung dar. Gängige Diagnostik ist eine EKG-Untersuchung, ein Elektrokardio- gramm, eine Ultraschalluntersuchung des Herzens (Echokardiographie) oder die Überprüfung des Blutdrucks. Im Rahmen des Arzt-Patientenseminars am Mittwoch, 25. September 2019 um 17:00 Uhr im Foyer des Herz-Jesu-Krankenhauses Fulda werden die Ursachen und Erscheinungsformen von Herzerkrankungen dargestellt. Darüber hinaus werden die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der medikamentösen und interventionellen Therapie bei Vorhofflimmern und Rhythmusstörungen ausgiebig durch Dr. med. Thomas Oettinger, kardiologischer Oberarzt der Abteilung für Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie, Hepatologie und Diabetologie am Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda, erläutert. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei der Umgang mit der Blutverdünnung (Antikoagulation). +++

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