862.000 Besucher feiern den Hessentag

Bouffier: „Der Hessentag ist ein Stück Heimat – er war faszinierend lebendig und gibt mir große Zuversicht“

Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und der Bürgermeister der Stadt Bad Hersfeld, Thomas Fehling, sind begeistert: 862.000 Besucherinnen und Besucher haben den 59. Hessentag in der Kur- und Festspielstadt besucht und ein fröhliches und überaus friedliches Fest gefeiert. „Der Hessentag hat gehalten, was er versprochen hat. Er war faszinierend lebendig“, sagte Bouffier am heutigen Sonntag.

Der Regierungschef zeigte sich tief beeindruckt von diesem Hessentag. „Die vielen Menschen, die aus der Region und auch weit darüber hinaus nach Bad Hersfeld gekommen sind, haben während der zehn Tage eine wunderbare Atmosphäre erlebt. Mein Eindruck ist: Die Bad Hersfelder sind zusammengerückt und haben gemeinsam diese Veranstaltung meisterlich gestemmt. Es war ein Fest der Bürger für die Bürger. Mein besonderer Dank gilt den vielen Helferinnen und Helfern, ohne die unser Landesfest nicht möglich wäre. Alle haben dazu beigetragen, dass der Hessentag auch heute noch – nach fast 60 Jahren – nichts von seinem Ursprungsgedanken verloren hat: Der Hessentag bringt die Menschen zusammen. Er unterhält, informiert und vereint Tradition, Gegenwart und Zukunft“, sagte der Regierungschef. „Für mich persönlich ist der Hessentag ein Stück Heimat. Ich sehe, dass auch in einer Zeit mit tiefgreifenden Konflikten und großen Veränderungen der gesellschaftliche Zusammenhalt funktioniert, wenn wir uns dafür einsetzen. Das gibt mir große Zuversicht.“

Bürgermeister Fehling betonte, dass „wir eine sehr erfolgreiche und friedliche Großveranstaltung erlebt haben, die für manch eine und manch einen in unserer Stadt schon fast den Status einer einmaligen Lebenserfahrung erreicht hat. Wir nehmen diesen Geist und die vielen positiven Rückmeldungen unserer Gäste mit in die Zukunft. Auch praktisch geht der Hessentag für uns weiter: So könnte die fantastische Lichtaktion der Kirche unter dem Namen ,Feuer und Flamme‘ möglicherweise städtebaulich als dauerhafte Illumination der Innenstadt weitergehen. Auch wird schon diskutiert, ob unser eigenes jährliches Weinfest nicht an den Standort im Stiftsbezirk verlegt werden könnte, wo wir in diesem Jahr das Weindorf des Hessentages gesehen haben. Mein persönlicher Dank geht, stellvertretend für die ganze Mannschaft der Stadtverwaltung, an unsere Hessentagsbeauftragte Anke Hofmann und ihren Stellvertreter Markus Heide für ihre aufopfernde und großartige Arbeit. Überhaupt hat sich vor Ort ein wunderbares Team aus sehr vielen Partnern und ehrenamtlichen Helfern zusammengefunden, das einen, wie ich finde, wunderbaren Hessentag in Bad Hersfeld auf die Beine gestellt hat.“

Heute endet das Landesfest mit mehr als eintausend Programmpunkten mit einem weiteren Höhepunkt: dem Konzert von Rea Garvey in der Sparkassen Arena. Besonders gefreut hat sich der Regierungschef über den großen Andrang in der Landesausstellung auf dem Marktplatz. Mehr als 19.000 Menschen informierten sich beispielsweise am Pfingstsonntag bei den Hessischen Ministerien, den Landtagsfraktionen, Vereinen, Verbänden und Institutionen über die Vielfalt Hessens – so viel wie noch nie. Orte des Schauens, Staunens und fröhlichen Beisammenseins waren auch die Sonderausstellungen „Der Natur auf der Spur“ und „Hessen schafft Wissen“. Immer gut besucht waren der hr-Treff, das Polizeibistro, die Ausstellungsflächen der Hilfsorganisationen, der Bundeswehr und Bundespolizei, die Veranstaltungen der Kirchen sowie das Weindorf. Am Samstag war die Stadt fest in der Hand von tausenden, ganz in weiß gekleideten Gästen, die die „Just White“-Party von Hitradio FFH besuchten.

„Bad Hersfeld hat sich toll präsentiert. Von der Freude und dem Wir-Gefühl, die das Fest in die Stadt getragen hat, haben sich selbst diejenigen anstecken lassen, die zu Beginn noch skeptisch waren. Ich bin sicher, dass Bad Hersfeld von unserem Landesfest noch lange profitieren wird – nicht zuletzt durch den herausragenden Impuls für die nachhaltige Stadtentwicklung. Die Investitionen des Landes in die Infrastruktur sind enorm. Das Wever-Gelände wird beispielsweise mit Hilfe eines Zwei-Millionen-Zuschusses des Landes entwickelt, am Stadion an der Oberau entsteht ein neues Multifunktionsgebäude mit einer Millionen-Förderung. Und mit fast 500.000 Euro Landesgeld wird der Radverkehr in der Stadt verbessert. Das zeigt: Der Hessentag rechnet sich für die ausrichtenden Städte.“ Für die kommenden drei Jahre ist der Hessentag bereits vergeben. Im nächsten Jahr richtet Bad Vilbel das Landesfest aus, 2021 ist die Stadt Fulda Gastgeberin und 2022 Haiger. +++ pm

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