Freiburg. Auf deutschen Straßen sind seit 1950 knapp 780.000 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Die Zahl der Verletzten übersteigt 31 Millionen. Zu diesem Ergebnis kommt der Freiburger Historiker Peter Itzen in einer neuen Studie, schreibt der „Spiegel“. Das hohe Risiko, Opfer eines Verkehrsunfalls zu werden, nahmen in den Fünfziger- und Sechzigerjahren Itzen zufolge Autofahrer in Kauf, weil das Auto „Zugang zu den Verheißungen der Industriemoderne versprach“. Erst mit dem Entstehen eines Umweltbewusstseins und dem gleichzeitigen Anstieg der Verkehrstoten 1970 auf den Jahreshöchstwert von über 21.000 allein in der alten Bundesrepublik kam es zu einem Umdenken. 1972 wurden Tempolimits auf Landstraßen eingeführt, 1973 die 0,8-Promille-Grenze, ab 1974 schrittweise die Gurtpflicht, 1978 die ABS-Bremssysteme und 1980 Airbags. Im vergangenen Jahr starben dennoch immer noch mehr als 3.000 Menschen bei Verkehrsunfällen, rund 400.000 wurden verletzt. +++
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