Berlin. Die von einer Gruppe namhafter Koalitionsabgeordneter geforderte ärztlich begleitete Selbsttötung sterbenskranker Menschen hat breite Zustimmung in der Bevölkerung. So sind 77 Prozent der Deutschen dafür, dass es Ärzten generell erlaubt werden sollte, für schwerstkranke Patienten Sterbehilfe zu leisten, das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für „Bild am Sonntag“. Nur 17 Prozent sprechen sich dagegen aus. Besonders groß ist die Zustimmung in Ostdeutschland mit 86 Prozent, besonders skeptisch sind die Unionswähler (67 Prozent für Sterbehilfe, 26 Prozent dagegen). Für 70 Prozent der Deutschen käme eine vorzeitige Selbsttötung unter ärztlicher Begleitung infrage, wenn sie unheilbar erkrankt wären. 21 Prozent lehnen dies für sich ab. Das geplante Verbot von Sterbehilfeorganisationen lehnen ebenfalls 77 Prozent der Bundesbürger ab. Nur 19 Prozent sind für ein Verbot. Emnid befragte am vergangenen Donnerstag insgesamt 501 Personen. +++ fuldainfo
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