Ein Garant für erfolgreiche Kommunalpolitik feierte 60sten

Viel Lob und Wertschätzung für Poppenhausens Bürgermeister Helfrich

Poppenhausen (Wasserkuppe). Anlässlich seines 60. Geburtstages hatte gestern Nachmittag der Bürgermeister der Gemeinde Poppenhausen (Wasserkuppe) Manfred Helfrich zu einem Empfang ins Von-Steinrück-Haus der Gemeinde geladen. Zahlreiche Gäste – darunter Vertreter aus Kommunal-, Kreis- und Landespolitik, Wirtschaft, Kirche, dem Vereinsleben sowie den verschiedenen gemeindlichen Gremien, – wohnten dem Empfang bei. Frank Unger, Vorsitzender der Gemeindevertretung der Gemeinde Poppenhausen, erinnerte in seinem Grußwort an den Werdegang von Manfred Helfrich, als gebürtiger Poppenhäuser.

Aufgewachsen auf dem landwirtschaftlichen Hof seiner Eltern, heute angekommen, ganz oben auf der Karriereleiter, dort, wo viele abheben, habe er nie seine Herkunft vergessen, die sein Leben prägte. In diesem Kontext begrüßte der Vorsitzende der Gemeindevertretung im Besonderen auch die Eltern des Poppenhausener Bürgermeisters, Ernst und Klara, die in wenigen Tagen ihre Eiserne Hochzeit begehen und deren heutige Anwesenheit sich als keine Selbstverständlichkeit verstünde. „Um ein Leben erfolgreich zu bestehen, braucht jeder Mensch Unterstützung und Rückhalt. Dazu gehören in den jungen Jahren eines Menschen sicherlich in erster Linie die Eltern. Später zählt dann die eigene Familie mit Ehepartner, Kinder und Enkelkinder, mit dazu.“ Ein herzliches Wort des Dankes gebührte in diesem Zusammenhang neben Helfrichs Familie, auch seiner Ehefrau Regina, auf die der vielzitierte Satz: „Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau, die ihm bei vielen Dingen den Rücken freihält und ihn unterstützt“, dieser nach Frank Unger ganz gewiss zutrifft. „Lieber Manfred, mit dir haben wir einen Bürgermeister, der gewiss viel mehr leistet, als es ein Bürgermeister von Amtswegen eigentlich tun müsste. Bei dir gibt es keinen Dienst nach Vorschrift; Die Entwicklung und das Voranbringen unserer Heimatgemeinde steht für dich stets im Vordergrund. Ich gratuliere dir sowohl als Vorsitzender der Gemeindevertretung, als auch persönlich, ganz herzlich zu deinem Geburtstag.“

Manfred Herget, der als Erster Beigeordneter der Gemeinde Poppenhausen sowie als Wegbegleiter, für den Gemeindevorstand, der Gemeindevertretung, für alle Beschäftigten im Rathaus sowie für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Poppenhausen, Glückwünsche überbrachte, erinnerte in seinem Grußwort an das „Von-Steinrück-Haus“ – heute wunderschön renoviert -, eine von Helfrichs ersten Amtshandlungen in seinem Amt des Bürgermeisters. In seinem Grußwort ging Herget auf Helfrichs Lebensleistung und seinen erfolgreichen beruflichen Werdegang ein. Deutlich geprägt habe ihn hierbei sein Elternhaus. Erzogen nach den Grundwerten des christlichen Glaubens zu Disziplin und Respekt innerhalb der Großfamilie, absolvierte Manfred Helfrich in den späteren Jahren sein Abitur. Es folgte die Polizeischule und mit 30 Jahren war Helfrich Einsatzleiter bei der Hessenpolizei im Raum Frankfurt am Main. Wie wird man erfolgreicher Bürgermeister? Ist man doch beamtet, was will man mehr? – eine Lebensphilosophie, nach der Manfred Helfrich nie gelebt – geschweige sich auf dem Erreichten ausgeruht hat. 1989 zum stellvertretenden Vorsitzenden der CDU Poppenhausen gewählt, konnte es bei all dem Fleiß und dem zugebrachten Engagement 1991 nur die logische Schlussfolgerung sein, zum Ersten Beigeordneten der Gemeinde und 2001 zum Bürgermeister ihrer gewählt zu werden. „In den ersten 12 Jahren hat unser Jubilar gelernt, wie eine Partei tickt und bei Bürgermeister a.D. Wolfgang Wehner, wie Bürgermeister gehen kann. Wenn dann Hobby und Beruf in einem langen Arbeitstag mit unbändiger Arbeitskraft kollidieren, gepaart mit gutem Führungsstil, Menschenkenntnis und Netzwerkstrategie und es einem dann noch gelingt, um sich herum verlässliche Mitarbeiter in Teamarbeit zur Höchstform auflaufen zu lassen, ist der erfolgreiche Bürgermeister fast perfekt.“ Sein oberstes Bestreben in seinem Amt des Bürgermeisters war es, die Gemeinde Poppenhausen – wie Helfrich bis heute sagt zu pflegen – „dort, wo die Rhön besonders schön ist“, beständig weiter zu entwickeln. Gewerbe, Tourismus, Landwirtschaft, die Kinderbetreuung von 1 bis 10 Jahren (seit acht Jahren) – seine Schwerpunkte bis heute und letzterer – mit Blick auf den gesamten Landkreis Fulda – ein Meilenstein, sein „Baby“, wie er sagt. „Infrastruktur und demografischer Wandel, Kultur und Großveranstaltungen, beste Verbindungen in Gesellschaft, Politik und zum Geldgeber. Im Ergebnis und auf den Punkt gebracht: ‚Die Bedeutung von Poppenhausen ist viel größer, als die Einwohnerzahl je vermuten lässt‘. Eine Bedeutung, die dein Verdienst ist und an der du bist heute arbeitest -täglich.“ „Sympathisch, warmherzig und tatkräftig“, so beschreiben ihn seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus. Besonders gefällt ihnen dabei sein trockener Humor. „Sie, deine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wünschen, dass du, lieber Manfred, mindestens noch einmal acht Jahre ihr Chef bleibst. Neben deinen Eltern, Ernst und Klara, deiner Ehefrau Regina und deiner Familie, möchte ich mich persönlich bei dir bedanken für nunmehr 28 Jahre guter Freundschaft, Verbundenheit und Wertschätzung. Ich zitiere unseren gemeinsamen Freund und Ehrenbeigeordneten Hans-Jörg Hauke, der gerne sagte: ‚Bürgermeister Manfred Helfrich ist der Garant für eine erfolgreiche Kommunalpolitik.‘ Und füge hinzu: Er ist der beste Bürgermeister, den ich kenne und ich kenne Viele.“

Der Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Fulda Frederik Schmitt ging in seinem Grußwort und seinen damit verbundenen Glückwünschen, auf Helfrichs großes Engagement in seinem Amt des Bürgermeisters ein. „Für deinen Einsatz, für deine Energie, für das Engagement, mit dem du deinen Dienst durchführst, dafür sind wir dir von Herzen dankbar.“

Für die Bürgermeister-Kreisversammlung gratulierte der stellvertretende Vorsitzende der Bürgermeister-Kreisversammlung sowie der Bürgermeister der Gemeinde Ehrenberg (Rhön) Thomas Schreiner. Dabei ging er auf eine Vielzahl positiver Eigenschaften des Jubilaren ein. Eine besonders penible Seite, sich, nach Schreiner, an Bürgermeister Manfred Helfrichs Pkw abzeichne. „Dein Auto – ich weiß nicht, wer das wäscht –, aber es ist stets und immer dass am besten gewaschene Auto aller Bürgermeister. Die Kanzlerin hat heute Geburtstag, der Rhönkanzler auch. Herzlichen Glückwunsch von uns allen.“

An ein gemeinsames Treffen im Landhaus Kehl in Tann-Lahrbach während seiner Kandidatur – damals für die Stadt Tann (Rhön) – währendessen auch Manfred Helfrich für das Amt des Bürgermeisters in Poppenhausen kandidierte sowie an einen, bis heute unvergessenen, Madeira-Urlaub, erinnerte Markus Meysner MdL, Abgeordneter für den Wahlkreis 15 – Fulda II im Hessischen Landtag. Dabei ging er neben den Schönheiten der portugiesischen Blumeninsel auch auf so manchen technologischen Fortschritt der Portugiesen ein, den man dort sehen konnte, und für diesen Manfred Helfrich schon damals – während die Ehegattinnen ihre Begeisterung für das um sie herum farbprächtige Blumenmeer zum Ausdruck brachten – große Bewunderung hegte.

„Im Grunde sind es die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Sinn geben“, an dieses Zitat, das einst der preußische Staatsmann und Reformer Wilhelm von Humboldt prägte, erinnerte der Oberbürgermeister der Stadt Fulda a.D. Gerhard Möller. In diesem Kontext ging er auf das Engagement von Menschen ein, die, wie Bürgermeister Manfred Helfrich, – gerade auch im Hinblick auf „antonius. Netzwerk Mensch“ sowie der ins Leben gerufenen „St. Antonius-Stiftung“, der Gerhard Möller gemeinsam mit Gertraud Sorg vorsteht – die mit ihrem ehrenamtlichen Engagement und der Hingabe, mit welcher sie ihr Amt ausführen, einen ganz wichtigen Beitrag – zum einen für das inklusive, aber auch das integrative Miteinander – in der Gesellschaft leisten. Daneben überbrachte er die Glückwünsche von der Geschäftsleitung von antonius. Netzwerk Mensch Rainer Sippel und Michaela Lengsfeld.

Weitere Gratulanten waren der Präsident des Rhönklubs Jürgen Reinhardt sowie der Vorsitzende des Rhönklubs Region Fulda Manfred Woditschka, das Gemeindevorstandsmitglied Elisabeth Laudenbach sowie der Ortsvorsteher Peter Detig. Für die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Poppenhausen überbrachte Georg Wehner, als Gemeindebrandinspektor, Grüße und Glückwünsche. Ihnen allen gemein waren jene lobenden Worte für den Jubilaren, diese seine Bemühungen zum Wohle der Gemeinde Poppenhausen (Wasserkuppe), unterstrichen und zum Ausdruck brachten. „Manfred Helfrich ist ein Bürgermeister, der die Belange seiner Bürgerinnen und Bürger ernst nimmt, ihnen auf Augenhöhe begegnet.“ Besondere Wertschätzung von Seiten des Rhönklubs erfuhr Manfred Helfrich im Besonderen für sein Einbringen in der Rhöner Kultur- und Vereinslandschaft – in diesem Kontext erinnerte man an die „Poppenhausener Kunstmeile“ und den „Nordic Walking Panorama PARK“.

Im Rahmen seines Empfangs anlässlich seines 60. Geburtstages wurde Manfred Helfrich für seine großen Verdienste zur Förderung des Natursportes Nordic Walking in der Hessischen Rhön, die Auszeichnung „Rhöner-Ehrenwalker“ verliehen.

Dr. Mathias Schmidt vom Text-Atelier Fulda („Worte, die wirken“) und als einer jener, die die Sportart „Nordic Walking“ auf internationalem Boden bekanntgemacht haben und Gerhard Bub, Verkaufsleiter des Unternehmens förstina-Sprudel, das seit vielen Jahren als Veranstalter des jährlich in Poppenhausen (Wasserkuppe) stattfindenden „Rhönlaufes“ fungiert, erinnerten an Manfred Helfrich, den Ausdauersportler: „Manfred Helfrich hat in Poppenhausens Außendarstellung in den vergangenen Jahren konsequent den Markenkern ‚Natursportgemeinde‘ hervorgebracht. Er hat auf Bewegung in der frischen Luft gesetzt, auf Wandern, auf Mountainbiking – vor allem aber auf Nordic Walking“, so Dr. Mathias Schmidt. Daneben erinnerte er an den 2004 etablierten, zu Füßen der Wasserkuppe liegenden, ersten „Nordic Walking Panorama PARK“. Seit 2005 findet in Poppenhausen der Nordic Walking Volkslauf Deutschlands, der sogenannte „Rhönlauf“ statt – vor wenigen Wochen bereits zum 13. Mal. „Manfred Helfrich ist jemand, der das auch live vorlebt. Das ist Dynamik pur. Ich erlaube mir zu sagen, dass Manfred Helfrich einer der sportlichsten und aktivsten Bürgermeister in der Region ist“, schloss Dr. Mathias Schmidt seine Ausführungen.

„Was habt ihr heute mit mir gemacht?“, so Manfred Helfrich anfänglich seiner Rede im Nachgang an die Grußworte und Glückwünsche an seiner Person. Sichtlich gerührt, ein wenig verlegen und auch etwas sprachlos – aber voller Dankbarkeit. Die vielen lobenden Worte des Dankes und der Wertschätzung ihm gegenüber seien „heftig“ gewesen, wie er später verriet. „Vielen Dank für die Verbundenheit und die Wertschätzung. Es freut mich und macht mich zugleich auch etwas verlegen, es spornt aber auch an, diesen Weg vielleicht auch noch ein Stück weiter zu gehen. 60 – sicher eine Zahl, um innezuhalten, zu reflektieren und sicher auch eine Zahl, die Anlass gibt, dankbar zu sein. Dankbar, für die eigene Gesundheit, die Zufriedenheit, für Erfolg, für Glück und Freude innerhalb der Familie, für treue Freunde und aufrichtige Weggefährten. Ja liebe Gäste, ein Jeder, der heute hier ist, ist für mich ein treuer Freund und ein aufrichtiger Weggefährte. […] „Vieles, was erreicht werden konnte, es sind Gemeinschaftswerke, die gemeinsam, nur gemeinsam, gelingen konnten. Dennoch bin ich dankbar dafür, dass man mich arbeiten ließ. Für die Zukunft habe ich einen ungebrochenen Gestaltungswillen und habe mir noch einiges vorgenommen. Nach wie vor empfinde ich es als große Freude, als besondere Ehre, ja – als großes Glück, in meiner Heimatgemeinde Poppenhausen (Wasserkuppe) das Amt des Bürgermeisters ausüben zu dürfen. Gilbert Keith Chesterton sagte einmal ‚Der Prüfstein allen Glücks ist Dankbarkeit‘ – und weil ich in meinem Leben schon sehr viel Glück hatte, habe ich allen Grund, dankbar zu sein.“

Dankbar war Manfred Helfrich besonders auch darüber, dass seine Eltern mit 85 und 92 Lebensjahren diesem, seinem gestrigen Ehrentag, beiwohnen durften. Nicht vielen 60-Jährigen sei dieses Glück vergönnt. Besondere Worte des Dankes galten in diesem Zusammenhang auch seiner Familie für deren Unterstützung in den zurückliegenden Jahren. Abschließend seiner Rede bedankte sich Manfred Helfrich bei Allen, die zum guten Gelingen des Empfangs beigetragen haben. Musikalisch umrahmt wurde der Empfang von Danny Müller am Flügel.  +++ jessica auth

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4 Kommentare

  1. Wie immer der beste Artikel, den man zum Anlass der Feier findet. Es dauert zwar immer etwas, aber es lohnt allemal zuwarten. Leider gibt es ansonsten nur bedeutungslose Schnellschüsse. Wenn man das hier liest, hat man das Gefühl, es noch einmal zu erleben!

    • Lieber n.frey, ich lese häufig Ihre Anmerkungen, in denen Sie hart mit der osthessischen Medienlandschaft ins Gericht gehen. Das ist in vielerlei Hinsicht gerechtfertigt. Und es ist manchmal auch billig und recht, fuldainfo als Alternative über den grünen Klee zu preisen. Aber diesmal liegen sie schief, so leid mir das tut, Ihnen sagen zu müssen. Von allen Berichten über den 60. Geburtstag ist der Bericht von fuldainfo der Schlimmste: Liebedienerei ohne Ende, Unterwürfigkeit, Lobpreis, Lobgesang Hosianna, hosianna! So kann ein kritischer Journalismus selbst bei einer Geburtstagswürdigung nicht funktionieren, zumal es derzeit große Probleme in Poppenhausen mit dem verbotenen Schwerlastverkehr durch den Luftkurort gibt. Diese Probleme einfach unter den Tisch zu kehren und das Abtauchen des Bürgermeisters in dieser Angelegenheit zu verschweigen, geht zu weit für ein Medium, das sich für gewöhnlich kritischen Journalismus auf die Fahnen geschrieben hat und gern anders sein will als die lokalen Journalisten ringsum. Statt dessen wird in verschwenderischen Worten so getan, als sei der “Rhönkanzler” der Größte und stünde kurz vor der Heiligsprechung!

      • Lieber Herr/ Frau JASAGMAL,
        nur, weil Sie von einem Dorf zum anderen ziehen und mit keinem Bürgermeister oder Bürgermeisterin zufrieden sind und überall dort, wo Sie auftauchen, gegen alles und jenes vorgehen, muss man schon noch unterscheiden können, was ein Bericht von einem Empfang, auf dem Gastredner zitiert werden, unterscheidet, oder, was eine Berichterstattung zu einem Problem ist. In dem Bericht wird nur das wiedergegeben, was gesagt wurde! Das sollten selbst Sie akzeptieren. Unabhängig von den Problemen, die Sie immer wieder wälzen! Ich gehe jetzt einmal davon aus, dass Sie sich auch in Dorfborn über Lkws beschwert haben.

Demokratie braucht Teilhabe!