Die Versteigerung für den 5G-Mobilfunk könnte bald zu Ende sein. Die beteiligten Unternehmen sind sich weitgehend einig, wie eine Auswertung des "Handelsblatts" der Daten über den Auktionsverlauf bei der Bundesnetzagentur ergeben hat. Lediglich in zwei der 41 zur Versteigerung stehenden Frequenzblöcken gab es demnach zuletzt noch einen Bieterwettkampf zwischen den Netzbetreibern Telekom und Telefónica. Sollte die Auktion bald enden, wäre sie die mit Abstand kostengünstige Auktion für die Netzbetreiber in Deutschland. In 113 Runden haben die Unternehmen Telekom, Vodafone, Telefónica und der Herausforderer United Internet bislang insgesamt 2,3 Milliarden Euro geboten. Im Jahr 2015 hatten die Unternehmen in 181 Runden insgesamt 5 Milliarden Euro bezahlt. 2010 waren es 4,4 Milliarden Euro in 224 Runden. Die mit Abstand teuerste Auktion war die Versteigerung der UMTS-Frequenzen im Jahr 2000. Damals bezahlten die Firmen in einem dreiwöchigen Bieterverfahren 50,8 Milliarden Euro. +++
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