43 Junggesellen der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Fulda freigesprochen

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Dr. Herbert Büttner, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Fulda, Alexander Kress (BBZ Mitte), Ulrich Scholz, Vorsitzender des Prüfungsausschusses, Pascal Hander, Fabian Trabert, Andreas Trabert und Obermeister Thorsten Krämer. Es fehlt Mergim Zeqiri. Foto: KHS - Fulda

Fulda. Auch in diesem Jahr fand im Mediencenter der Ferdinand-Braun-Schule Fulda zum wiederholten Male die traditionelle Freisprechungsfeier der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Fulda statt. In seiner Begrüßungsansprache hob Obermeister Thorsten Krämer hervor, dass der Beruf des Kfz-Mechatronikers ein spannender – jedoch kein leichter Beruf sei.

In den letzten 30 Jahren hätte das Kfz-Gewerbe, so Krämer, eine gewaltige Entwicklung gehabt. Der technologische Fortschritt würde immer schneller voranschreiten und dabei viele bislang offene Fragen aufwerfen. Hierzu zähle auch die Entwicklung der Elektromobilität. Bereits 1.400 Elektromotor betriebene Fahrzeuge gebe es im Landkreis Fulda. Circa 63 Millionen Fahrzeuge mit einem Verbrennungsmotor würden aber derzeit, so der Obermeister in seiner Grußwortansprache weiter, auf Deutschlands Straßen unterwegs sein, die man so schnell nicht austauschen könne. Der Beruf des Kfz-Mechatronikers sei daher noch lange als gesichert anzusehen.

Der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Fulda, Dr. Herbert Büttner, beglückwünschte die Junggesellen zu ihrer bestandenen Prüfung und ging dabei auf den hohen Qualitätsstandard der Ausbildung im Kfz-Handwerk ein. Den Kfz-Mechatronikern falle die verantwortungsvolle Aufgabe zu, so Büttner, buchstäblich an den Schaltern der Energiewende mit zu drehen. Neue Technologien würden eine permanente Weiterbildung erforderlichen machen, sagte er. Daneben gab der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft den Junggesellen den Ratschlag, den Meisterbrief als weiteren Karriereschritt zu verstehen. Er fungiere in den Handwerksberufen als das Qualitätsmerkmal schlechthin.

Der Abteilungsleiter des Beruflichen Gymnasiums, Studiendirektor Günter Strelitz, lobte in seinem Grußwort das Durchhaltevermögen der Junggesellen und sprach ihnen, als zukünftig gesuchte Fachkräfte, seine Glückwünsche aus. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Ulrich Scholz, erwähnte bei seinem Rückblick auf die Gesellenprüfung den hohen logistischen Aufwand der viertägigen Prüfung mit täglich 15 bis 20 Teilnehmern. Anbei dankte er dem BBZ Mitte sowie der Ferdinand-Braun-Schule Fulda.

43 von 47 haben laut einer Mitteilung die Prüfung bestanden. Dabei sei einmal die Note „Sehr gut“, 12 Mal die Note „Gut“ sowie 25 Mal die Note „Befriedigend“ vergeben worden. Als die Innungsbesten gingen Fabian Trabert vom Ausbildungsbetrieb Andreas Trabert (Petersberg), Pascal Hander vom Ausbildungsbetrieb Laimer (Hosenfeld-Jossa) sowie Mergim Zeqiri vom Ausbildungsbetrieb Kunzmann (Fulda) hervor. +++ pm/ja


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