3G-Kontrollen in den Fuldaer Stadtbussen

Gemeinsame Aktion der Ordnungsbehörden und der Verkehrsbetriebe der RhönEnergie Fulda

Kontrolle der Einhaltung der 3G-Regel in den Fuldaer Bussen. Verstöße können teuer werden. Fotos: RE-Fulda

Mit einer gemeinschaftlich organisierten Kontrollaktion setzen die RhönEnergie Fulda-Verkehrsbetriebe die Pflicht der 3G-Nachweise im ÖPNV durch. Organisiert ist die Kontrolle durch die Verkehrsbetriebe zusammen mit Stadtpolizei und dem Regionalen Verkehrsdienst Fulda. Die Kontrolleure sind auf unterschiedlichen Linien im Stadtbusverkehr im Einsatz, heißt es in einer Mitteilung. Die seit dem 24. November 2021 geltende 3G-Regel im ÖPNV wird damit entsprechend den gesetzlichen Vorgaben stichprobenartig überprüft. Die 3G-Nachweise sind von Fahrgästen mitzuführen und bei Kontrollen vorzulegen. Ausgenommen sind Schülerinnen und Schüler sowie Kinder bis zum sechsten Lebensjahr.

Fahrgäste, die keinen gültigen 3G-Nachweis erbringen können, werden von der Weiterbeförderung ausgeschlossen und müssen aussteigen. Zusätzlich kann von den Ordnungsbehörden ein Bußgeldverfahren eingeleitet  werden, welches im Ahndungsfall nicht unerhebliche Bußgelder nach sich ziehen kann. Im Rahmen der regelmäßigen Streifentätigkeit werden Stadtpolizei und das Polizeipräsidium Osthessen die Einhaltung der aktuell geltenden Regeln nach der Corona-Schutz-Verordnung des Landes Hessen sowie des erweiterten Infektionsschutzgesetzes im Auge behalten.

Reiner Wunderlich, Prokurist der RhönEnergie Fulda-Verkehrsbetriebe: „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung der Stadtpolizei und der Beamten des Polizeipräsidiums. Bei unserem heutigen, ersten gemeinsamen Einsatz haben wir folgende Erfahrungen gemacht: Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger begrüßt die Kontrollen. Der größte Anteil der Fahrgäste hält sich an die 3G-Regeln. Dennoch konnte knapp ein Fünftel der Kontrollierten keinen gültigen Nachweis erbringen und musste den Bus verlassen. Wir gehen davon aus, dass dieser Anteil mit Blick auf die fortgeführten Kontrollen abnehmen wird.“

Bisher haben die Verkehrsbetriebe bezüglich der Corona-Vorschriften positive Erfahrungen gemacht, auch was die Maskenpflicht angeht: „Deshalb hoffen wir, dass unsere Fahrgäste sich auch jetzt solidarisch verhalten und die 3G-Regeln befolgen werden“, unterstreicht Wunderlich. +++ pm

 

Es gibt einige Regeln, die alle Diskussionsteilnehmer einhalten müssen. Wir bitten um Beachtung.

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1 Kommentar

  1. Diese Meldung ist eine absolute Lachnummer. Warum?

    1; Sollen vor allem Kinder und Schülerinnen und Schüler von den Kontrollen ausgenommen werden.

    Hier verweise ich nochmals auf die Verteilung der Neuinfektionen, die gerade in der o.g. Altersgruppe am HÖCHSTEN sind!!!

    2; Halte ich diese Kontrollen auch deshalb für fraglich, weil angesichts der Masse der Buslinien die Polizei schlicht und einfach nicht das dafür notwendige zusätzliche Personal hat.

    Eine Nachfrage meinerseits bei der Polizei heute wegen der Kontrollen am Weihnachtsmarkt ergab genau dieses Problem: die Polizei muss ja nach wie vor ihre normalen Aufgaben erledigen. Woher also die mind. 100 zusätzlichen Kräfte nehmen, die dafür benötigt würden???

    Also alles schöne wolkige Worte, die an der eigentlichen Situation NICHTS aber auch GAR NICHTS ändern werden.

    Und warum dann keinen Komplett Lockdown machen?

    Ganz einfach: die lokale Politik hat jetzt schon Schiss vor all den Klagen, die seit dem letzten Lockdown bei den Gerichten anhängig sind. Eventuell könnten da massive Schadensersatzforderungen den kommunen ins Haus stehen. Und dafür ist erst recht kein Geld da!

    Und Home Schooling klappt ja nach wie vor vorne wie hinten gar nicht, weil die CDU jahrelang den Digitalausbau verschlafen hat. Gute Nacht!

    Also so tun als würde man was tun und ansonsten: Business as usual. 😉

Demokratie braucht Teilhabe!