Hereinspaziert zum etwas anderen Turnier. Der ReserveCup des TSV Ransbach bietet seit gut drei Jahrzehnten nicht nur ansprechenden Sport, er vereint gleichermaßen viele Menschen, liefert nachhaltig Gesprächsstoff und Austausch - kurzum: Er ist alljährlich ein Treffpunkt für Jung und Alt. Nicht zuletzt dieses Gesamtpaket hat ihn zum wohl beliebtesten Hallenfußballturnier in Osthessen gemacht. Seine soziale Note und Bedeutung haben sich - und wird nicht nur Hohenrodas Bürgermeister Andre Stenda freuen - in der jüngeren Vergangenheit sehr positiv herausgeschält.
Der 32. ReserveCup startet mit 37 Mannschaften - mit fünf Fünfer- und drei Vierergruppen, die am üppigen Vorrunden-Wochenende vom 23. bis 25. Januar die Sporthalle in Hohenroda-Ransbach betreten. Die Ersten und Zweiten jeder der acht Vorrunden-Gruppen qualifizieren sich für die Zwischenrunde, die am darauffolgenden Samstag, 31. Januar stattfindet. Die Endrunde schließt sich direkt an - das heißt, ab dem Viertelfinale wird nach dem Golden Goal bis zur Entscheidung gekickt. Das Finale wird am frühen Samstagabend angepfiffen. Es wird auf 5x2m-Tore gespielt, die Spielzeit beträgt durchgehend 15 Minuten.
Gegenüber dem letztjährigen Turnier in 2025, das noch mit 39 Mannschaften durchgeführt wurde, sind elf Teams ausgeschieden. Dafür gibt es fünf Neulinge beim ReserveCup - und vier Vereine stellen zwei Mannschaften: der VfL Heimboldshausen, die SG Sorga/Kathus, die SG Friedewald/Ausbach und die FSG Jossatal. Seit dem Millenium-Turnier im Jahre 2000 geht auch wieder ein Team der SG Asbach/Hessen ins Rennen.
Das Teilnehmer-Feld setzt sich wie folgt zusammen und kommt aus folgenden Kreisen: Hersfeld/Rotenburg (21), Lauterbach/Hünfeld und Schwalm-Eder (je 3), Bad Salzungen und Fulda (je 2) sowie Gelnhausen und Kassel (je 1). Sie spielen in der Kreisliga B (27), Kreisliga A (8) und Kreisliga C (1). Hinzu kommt ein Team der Alten Herren, jenes der SG Hohenroda.
Startschuss: Der fällt am Freitagabend - um 19 Uhr eröffnen die SG Aulatal, Sieger des Vorjahres, und der TSV Ufhausen, Team der ersten Jahre, den 32. ReserveCup. Und jetzt wird es imposant: Es ist das 3.399. Spiel der Veranstaltung, die seit 1993 über die Bühne geht. Und es geht am Eröffnungstag bis weit nach Mitternacht.
Torreich und attraktiv - oder: viele Spiele, viele Tore: Bisher sind beim ReserveCup 16.053 Tore gefallen. Das ergibt den bemerkenswerten Schnitt von 4,7 Toren pro Spiel.
Ewige Tabelle: Die SG Kuppenrhön führt die Ewige Tabelle mit 388 Punkten an. Gefolgt von der SG Aulatal (383) und dem VfL Philippsthal (382).
Frisches Blut: Das tut dem Wettbewerb gut. Fünf Mannschaften gehen neu ins Rennen der mit viel Tradition behafteten Veranstaltung. Etwa der Gaalberner Fußball-Club GFC Hünfeld Südend. Er wurde erst 2019 gegründet, befand sich zwischen 2021 und 2025 in einer Spielgemeinschaft mit Dammersbach/Nüst - und ist seit Beginn dieser Saison wieder eigenständig. Oder die Fuldalöwen Beisetal - ein Zusammenschluss der Vereine FSV Rengshausen, TSV Günsterode, SV Beiseförth und SV Malsfeld aus dem Schwalm-Eder-Kreis. Der FC Real Espanol Bebra ist aktuell nicht im Spielbetrieb, wird den aber ab der kommenden Saison wieder aufnehmen. Dafür hat er bereits 15 Spieler beisammen, die derzeit aber nicht in einem anderen Verein spielen. Bleiben vier Vereine aus der Rhön: die SG Dietershausen, der FC Friesenhausen, der TSV Weyhers und der TSV Poppenhausen am Fuß der Wasserkuppe stellen zusammen eine zweite Mannschaft - und die spielt als SG Giebelrain 2 in der B-Liga Ost.
Premiere: Unter „frisches Blut“ beim ReserveCup fällt auch die TSG Wilhelmshöhe. Der Verein ist mit seinen etwa 1.500 Mitgliedern einer der größten Sportvereine Kassels.
Gruppe A, Freitag 23. Januar, 19 Uhr bis 21.40 Uhr: SG Aulatal, TSV Ufhausen, FSV Hohe Luft, SG Soisdorf/Rasdorf, SG Werratal
Gruppe B, Freitag 23. Januar, 21.40 Uhr bis nach Mitternacht: FSG Kiebitzgrund/Rothenkirchen, SG Neuenstein, SG Nüsttal/Dammersbach, SV Burghaun, VfL Philippsthal
Gruppe C, Samstag, 24. Januar, ab 12 Uhr: FSV Bad Orb, SG Fuldalöwen/Beisetal, SG Kleinensee/Widdershausen, VfB Vacha, VfL Heimboldshausen II
Gruppe D, Samstag, 24. Januar, ab 14.40 Uhr: SG Bartenwetzer, SG Friedewald/Ausbach, SG Niederaula/Kerspenhausen, TSG Wilhelmshöhe, VfL Heimboldshausen
Gruppe E, Samstag, ab 17.20 Uhr: FSG Jossatal, GFC Dynamo Hünfeld, SG Eiterfeld/Leimbach, SG Kuppenrhön, SV Eintracht Solz
Gruppe F, Sonntag, 25. Januar, ab 12 Uhr: FSG Jossatal II, SG Giebelrain, SG Ludwigsau, SG SV Borsch
Gruppe G, Sonntag, 25. Januar, ab 12.30 Uhr: FT Fulda, SG Asterode/Christerode/Olberode, SG Friedewald/Ausbach II, SG Sorga/Kathus
Gruppe H, Sonntag, 25. Januar, ab 15.10 Uhr: FC Real Espanol Bebra, SG Asbach/Hessen, SG Hohenroda Alte Herren, SG Sorga/Kathus II +++/rl

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