32. ReserveCup des TSV Ransbach - Attraktive Vorrunde mit 316 Toren mach Lust auf mehr

Sie liest sich wie ein Bewerbungsschreiben gegen Hallenmüdigkeit in Osthessen - und sie ist der Beweis, was viele helfende Hände wie die des ausrichtenden TSV Ransbach leisten können: die schmucke Bilanz der Vorrunde beim 32. ReserveCup am vergangenen Wochenende. Attraktiv und abwechslungsreich waren die Spiele bisweilen, Kicker, die meist hintenanstehen in Beachtung und Akzeptanz, schnuppern an ihrem Recht - und torreich zudem. 316 Tore fielen in den acht Vorrundengruppen, in denen sich am Freitagabend, Samstag und Sonntag 37 Mannschaften der Konkurrenz stellten.

Für Notizen, Ereignisse, Geschichten und Geschichtchen war in der Sporthalle Hohenroda ausreichend Platz. Etwa die, dass Titelverteidiger SG Aulatal in der ersten Gruppe am Freitagabend ausschied - auch wenn nur ein Tor zum Weiterkommen fehlte.  Oder dass in Gruppe D das junge Team der SG Neuenstein mit schnellem Spiel, oft mit fixen Kombinationen garniert, überzeugte und sich für mehr empfahl. Oder dass von jenen vier Vereinen, die zwei Mannschaften zum Wettbewerb stellten, die FSG Jossatal als einzige ein Team auch in die Zwischenrunde brachte.

Anerkennung verdient auch TSG Wilhelmshöhe aus Kassel, die sich bei ihrer ersten Teilnahme für die Runde der letzten 16 qualifizierte. Aber nicht nur das: Sie agierte durchgehend mit spielendem Torwart - mit Marcel Brieger, der auch Trainer der Mannschaft ist. Ihm gelang auch ein Tor aus der Interpretation seiner Aufgabe, nämlich aus dem Spiel heraus. Auffallend aber: die ungenügende Chancenverwertung. Gefühlt blieben 20 Pfostentreffer übrig.

Die drei Erstplatzierten der Ewigen Tabelle schieden in der Vorrunde aus: die SG Kuppenrhön, die SG Aulatal und der VfL Philippsthal. Äußerst positiv aber - und das macht nicht zuletzt den Schwung und die Begeisterung für den ReserveCup aus: In den nicht weniger als 68 Vorrundenspielen fielen 316 Tore - ein Schnitt von 4,6 pro Spiel.

Hier sind sie, die Mannschaften, die die meisten Treffer erzielt haben: die SG Niederaula/Kerspenhausen mit 20, die SG VfB Vacha mit 19 und die FSG Jossatal II mit 15. Ja, wir wissen es, liebe SG Neuenstein: ihr folgt mit 14. Dazu passen die besten - oder genauer gesagt - die erfolgreichsten Torschützen: Ole Kellner (SV Solz) mit 9, Luis Hruschka (SG VfB Vacha) mit 6, seinem Teamkameraden Leon Nube mit 5, ebenso Maurice Lowitzki (SV Burghaun) und Jannis Huff. All ihre Spiele gewannen drei Mannschaften: die SG Asbach/Hessen, die FSG Jossatal II und die SG VfB Vacha. Fünf Teams blieben zudem ungeschlagen: Niederaula/Kerspenhausen, SG Neuenstein, SV Solz, TSG Wilhelmshöhe und FT Fulda.

Apropos FT, das sich mithin für die Zwischenrunde am Samstag qualifiziert hat: Sieben Punkte sprangen heraus in drei Spielen. Die Resultate: 2:1 zum Auftakt gegen Friedewald/Ausbach II, 8:0 gegen Sorga/Kathus und 1:1 gegen Asterode/Christerode/Olberode. Die SG Giebelrain II, erstmals beim ReserveCup im Einsatz, zog dreimal knapp den Kürzeren. Ihre Ergebnisse: 1:2 gegen SG SV Borsch, 1:3 gegen Jossatal II und 2:3 gegen Ludwigsau. +++ pm/wk


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