Nach 32,3 ist die Inzidenz im Landkreis Fulda wieder etwas gesunken

Aktuell sind lediglich 1,1 Prozent der Intensivbetten belegt

Die Inzidenz im Landkreis Fulda lag gestern bei 32,3. Wir haben beim Landkreis Fulda nach den Ursachen gefragt. Die Infektionen sind auf keine größeren Cluster zurückzuführen. Das Geschehen ist relativ diffus, und viele Personen stecken sich im eigenen Haushalt oder im privaten Umfeld an: 32 Prozent der Infektionen der vergangenen Woche sind auf den privaten Haushalt zurückzuführen, 13 auf das private Umfeld. 9 Prozent der positiv Getesteten sind Reiserückkehrer, bei 46 der Fälle ist der Infektionsort unbekannt, so die Pressestelle des Landkreises Fulda.

Die Inzidenz am heutigen Mittwoch liegt bei 29,6 und ist damit leicht gesunken. Das hessische Eskalationskonzept sieht ein Tätigwerden des Landkreises Fulda ab einer Inzidenz von 35 vor. Die Inzidenz ist laut Eskalationskonzept lediglich ein wesentlicher Orientierungspunkt, in die erforderliche Gesamtabwägung sind darüber hinaus weitere Faktoren mit einzubeziehen: die Reproduktionszahl R, die Quote der Positiv-Testungen, der Impfstatus der Bevölkerung (vor allem der besonders gefährdeten Gruppen), der Anteil neuer Varianten sowie die Hospitalisierungsrate. Für die Entscheidung, ob der Landkreis Fulda Maßnahmen bei der Überschreitung der 35er-Inzidenz ergreift, sind besonders die Hospitalisierungsrate sowie die Infektionen und die Impfquote in den Altersgruppen der über 60-Jährigen von besonderer Bedeutung. Diese Faktoren fließen in die Analyse der aktuellen Lage ständig mit ein.

Aktuell sind lediglich 1,1 Prozent der Intensivbetten und 0,3 Prozent der Normalpflegebetten in den Krankenhäusern des Landkreises mit Corona-Patienten belegt. Hinzu kommt, dass die Personen der besonders vulnerablen Gruppe derzeit fast nicht betroffen sind: In der vergangenen Woche lag die Inzidenz der 61- bis 70-Jährigen bei 7, bei den über 70-Jährigen betrug sie 0. Hinzu kommt, dass aktuell rund 62 Prozent aller Bürgerinnen und Bürger ihre erste Impfung erhalten haben, 52 Prozent bereits die zweite. In der Altersgruppe der über 60-Jährigen sind im Landkreis Fulda 85 Prozent vollständig geimpft.

Die wirksamste Maßnahme zur Bekämpfung der Pandemie ist und bleibt die Impfung. Momentan ist es einfacher denn je, eine Impfung zu erhalten: Jeden Tag besteht die Möglichkeit, eine Erstimpfung mit einem der mRNA-Vakzine der Hersteller Biontech/Pfizer oder Moderna im Impfzentrum zu erhalten – und das ganz ohne Termin. Das offene Impfangebot ist täglich – von Montag bis Sonntag – von 9 bis 18 Uhr jederzeit zugänglich. Wir appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger: Nehmen Sie das Angebot wahr und lassen Sie sich impfen, rät der Landkreis. +++

Es gibt einige Regeln, die alle Diskussionsteilnehmer einhalten müssen. Wir bitten um Beachtung.

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