3. Forum „Dual studieren“ im ITZ

Infoveranstaltung informierte über Karrierechancen

Johannes Erb, Schüler der Winfriedschule

Fulda. Gemeinsam mit der Privaten Berufsakademie Fulda, der Hochschule Fulda und den OLOV-Akteuren der Region hatte die IHK Fulda am 18. Mai zum 3. Forum „Dual studieren in Osthessen“ im ITZ Tagungs- und Kongresszentrum Fulda eingeladen. Ziel der Veranstaltung war es, Absolventinnen und Absolventen der allgemein bildenden und beruflichen Gymnasien in der Region Osthessen sowie deren Eltern einen Überblick über Möglichkeiten und Angebote dieses attraktiven Ausbildungsweges in der Region zu bieten.

Blick in den Veranstaltungsraum
Blick in den Veranstaltungsraum

Auf dem Programm standen Fachvorträge der Privaten Berufsakademie Fulda sowie der Hochschule Fulda. Darüber hinaus präsentierten Unternehmen, die duale Studienplätze anbieten, ihre individuellen Angebote auf dem „Marktplatz“. Ansprechpartner für die gymnasialen Schüler waren auch Studierende der dualen Studiengänge, die praxisnah und auf Augenhöhe informierten. Das Beratungsangebot der Agentur für Arbeit rundete die Veranstaltung ab. Duale Studiengänge liegen im Trend – auch in Hessen. Mit aktuell 16 Bildungsanbietern in Hessen und rund 100 dualen Studienmöglichkeiten bietet das Kombi-Modell aus wissenschaftlich fundierter und zugleich praxisnaher Ausbildung beste Perspektiven für Studierende und Unternehmen. Dies wurde auch beim dritten Forum „Dual Studieren in Osthessen“ wieder deutlich.

22 Kooperationspartner aus der heimischen Wirtschaft gaben zudem Einblicke in die Praxis und zeigten den Schülerinnen und Schülern berufliche Chancen auf. Zuvor hatte Anika Wuttke, Vizepräsidentin der Industrie- und Handelskammer (IHK), in ihrer Begrüßung die bundesweiten und regionalen Entwicklungen des Dualen Studiums skizziert. „Der wichtigste Rohstoff unserer hochentwickelten Gesellschaft ist Bildung“, betonte Wuttke.  Professor Dr. Andreas Buschmeier von der Berufsakademie (BA) Fulda und Professor Dr. Steven Lambeck von der Hochschule Fulda gaben einen Überblick über die dualen Studiengänge, das Fächerspektrum, die Voraussetzungen, das Bewerbungsprozedere sowie die Studienfinanzierung.

An der BA Fulda gibt es derzeit drei duale Studiengänge – Internationale Betriebswirtschaftslehre und Mittelstandsmanagement sowie Industrie 4.0, der in diesem Jahr zum ersten Mal im Oktober angeboten wird. An der Berufsakademie Fulda wechseln sich während der dreijährigen Studienzeit Studien- und Praxisphasen im zwölfwöchigen Rhythmus ab. Dass sich das Studienangebot der Hochschule Fulda von dem der BA unterscheidet, machte Professor Steven Lambeck deutlich. Derzeit gibt es acht duale Studiengänge an der Hochschule. In einigen sind Berufsausbildungen integriert, andere beinhalten eine berufspraktische Orientierung. Angebote gibt es in den Fachbereichen Gesundheit und Sozialwesen, Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Wirtschaftswissenschaften.

Die Vorteile des dualen Studiums brachten beide Referenten auf den Punkt: beste Studienbedingungen, kleine Lerngruppen, individuelle Betreuung, wertvolle Praxiserfahrung und gute Übernahmechancen nach dem Abschluss. Auf dem „Marktplatz“, erhielten die Besucher Informationen aus erster Hand. Mit dabei waren unter anderem die Firmen Edag, Jumo, RhönEnergie, tegut und Wemotec. Aber auch die Sparkasse, die Stadt Fulda und die Polizei präsentierten sich hier und informierten aus erster Hand. Johannes Erb, Schüler auf der Winfriedschule macht in diesem Jahr sein Abitur. Der 18-Jährige interessiert sich für das Wirtschaftsingenieurwesen. „Ein duales Studium ist für mich eine gute Alternative zum Hochschulstudium. Im ITZ konnte ich direkte Kontakte zu drei für mich sehr interessante Unternehmen knüpfen“, so der Abiturient.+++ fuldainfo |

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