Die Apfelbauern in Deutschland haben im Jahr 2018 eine Rekordernte eingefahren. Insgesamt wurden etwa 1,2 Millionen Tonnen Äpfel geerntet, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit. Die durchschnittliche jährliche Erntemenge von 2009 bis 2018 lag bei rund 950.000 Tonnen. Der Apfel ist eine der wenigen Obstarten, dessen heimische Erzeugung einen größeren Anteil an der Versorgung der Bevölkerung hat als die Importe. Im Jahr 2018 wurden rund 67.000 Tonnen frische Äpfel ins Ausland exportiert und rund 658.000 Tonnen frische Äpfel nach Deutschland eingeführt. Somit kamen etwa zwei Drittel (67 Prozent) der Äpfel für den Inlandsverbrauch aus heimischem Anbau. Die Importäpfel stammten zu 31 Prozent aus dem nicht ganz so fernen Italien. Äpfel aus Neuseeland oder Chile, die ebenfalls in Supermärkten angeboten werden, machten jeweils sieben Prozent der Apfelimporte aus. Im Gegensatz zum Apfel können Verbraucher bei Zitrusfrüchten, ebenfalls Klassiker unter den Winterfrüchten, lediglich auf Importware zurückgreifen: Frische Orangen (Gesamtimporte 2018: 472.400 Tonnen) wurden überwiegend aus Spanien geliefert (78 Prozent). +++
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