17-Jähriger sticht auf schlafenden Vater ein

Am späten Donnerstagabend alarmierten Rettungsdienst und Polizei ein Mehrfamilienhaus in der Robert-Koch-Straße. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 17-Jähriger in der elterlichen Wohnung mit einem Messer auf seinen schlafenden Vater eingewirkt haben. Der Vorwurf lautet auf versuchten Totschlag. Der 47-jährige Vater erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und wurde umgehend in eine Klinik gebracht. Laut Behörden konnte sein Zustand inzwischen stabilisiert werden.

Ermittlungen und Spurensicherung

Die Polizei führte am Tatort umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch, unterstützt von Spezialisten des Hessischen Landeskriminalamts. Dabei fanden die Ermittler das mutmaßliche Tatmittel – ein Messer – und stellten es sicher. Die zuständige Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Darmstadt, Zweigstelle Offenbach, haben Ermittlungen gegen den tatverdächtigen Jugendlichen eingeleitet. Der Vorwurf: ein versuchtes Tötungsdelikt.

Unterbringungsbefehl wegen möglicher psychischer Erkrankung

Am Freitagnachmittag wurde der 17-Jährige einem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Offenbach vorgeführt. Aufgrund einer möglichen psychischen Erkrankung ordnete der Richter an, den Beschuldigten in eine psychiatrische Einrichtung einzuweisen. Für weitere Informationen zu dem Fall werden Medienvertreterinnen und Medienvertreter gebeten, sich an die gemeinsame Pressestelle der Staatsanwaltschaft Darmstadt – Zuständigkeitsbereich Zweigstelle Offenbach – zu wenden. +++


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