166.000 weniger Arbeitslose als vor einem Jahr

Fulda mit niedrigster Quote seit über 30 Jahren

Agentur für Arbeit

Nürnberg. Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat um 166.000 auf 2,498 Millionen gesunken. Gegenüber dem Vormonat April sank die Arbeitslosenzahl um 71.000, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Mittwoch in Nürnberg mit. Die Arbeitslosenquote ging im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozentpunkte auf 5,6 Prozent zurück. „Bei guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen entwickelt sich auch der Arbeitsmarkt weiter günstig“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele. „Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist im Mai weiter zurückgegangen und die Beschäftigung ist erneut kräftig gewachsen. Auch die Nachfrage nach Arbeitskräften befindet sich weiterhin auf sehr hohem Niveau.“

Arbeitslosigkeit in Osthessen

Im Mai waren 164.559 Frauen und Männer in Hessen arbeitslos. Das waren 4.124 (-2,4 Prozent) weniger als im April und 6.566 (-3,8 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Prozentpunkte auf 4,9 Prozent. Das letzte Mal lag die Mai-Arbeitslosenquote 1991 unter 5,0 Prozent (4,8 Prozent). Im Vorjahresmonat lag die Quote noch bei 5,2 Prozent. Saisonbereinigt ergab sich zum Vormonat eine Veränderung um 1.000, zum Vorjahr ging die Zahl um 6.000 zurück.

Vom Rückgang der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat konnten wiederholt alle betrachteten Personengruppen profitieren. Den stärksten Rückgang verzeichnete die Gruppe der Jugendlichen unter 25 Jahren -4,7 Prozent gefolgt von den Männern: -2,6 Prozent. Weitere Personengruppen: Frauen: -2,3 Prozent; 50 Jahre und älter: -1,8 Prozent; Ausländer: – 1,0 Prozent; Langzeitarbeitslose: -0,6 Prozent

Zum Vorjahresmonat unverändert blieb der Anstieg der Ausländer (+6,0 Prozent) und der arbeitslosen Jugendlichen (+1,4 Prozent) bestehen. Alle anderen Personengruppen zeigen rückläufige Arbeitslosenzahlen: Langzeitarbeitslose -7,1 Prozent; Ältere: -6,0 Prozent; Frauen: -5,2 Prozent; Männer: -2,7 Prozent.

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit mitzählt, belief sich im Mai auf 230.738 Personen. Das waren 3.573 (-1,5 Prozent) weniger als vor einem Jahr.

Die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Arbeitsagentur Bad Hersfeld-Fulda ist im Mai weiter gesunken. Zum Ende des Monats waren 6.141 Personen arbeitslos gemeldet – 260 weniger als im April und 91 weniger als im Mai des vergangenen Jahres. Die Arbeitslosenquote sank auf 3,3 Prozent (Vormonat: 3,5 Prozent; Vorjahr: 3,4 Prozent). Der Landkreis Fulda verzeichnet mit 2,7 Prozent die niedrigste Quote seit mehr als 30 Jahren und bei weitem die niedrigste in Hessen.

Während in der Region Fulda die Arbeitslosigkeit – sowohl im Vergleich zum Vormonat als auch zum Mai des Vorjahres – stark zurückgegangen ist, verzeichnet der Landkreis Hersfeld-Rotenburg zwar mehr Arbeitslose als vor einem Jahr. Aber dies ist auf einen Sondereffekt zurückzuführen, der in unterschiedlicher Ausprägung bundesweit feststellbar ist. Zunehmend mehr Menschen mit Fluchthintergrund kommen auf dem deutschen Arbeitsmarkt an. Deren dauerhafte berufliche Integration benötigt in der Regel mehr Zeit.
Erfreulich ist der Rückgang der Arbeitslosigkeit bei älteren Personen. Zum Ende des Monats sind im gesamten Agenturbezirk 2.094 Menschen über 50 Jahren arbeitslos gemeldet – 7,2 Prozent weniger als im Mai vergangenen Jahres.

„Die Unternehmen in der Region wissen die in vielen Berufsjahren erworbene Kompetenz älterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schätzen. Zugleich haben die meisten erkannt, dass sie möglichst jedes Potenzial ausschöpfen müssen, um ihren Bedarf an Fachkräften zu decken.“ Denn dieser ist Ost- und Waldhessen weiterhin hoch. Mit 3.547 Stellen liegen der Arbeitsagentur momentan 433 Stellen mehr zur Besetzung vor als vor einem Jahr und das in nahezu allen Branchen und Berufen. Dies ist ein klares Indiz für die starke Konjunktur in der Region.

Arbeitslosigkeit in Hessen: Entwicklung im Mai

Im Mai waren 164.559 Frauen und Männer in Hessen arbeitslos. Das waren 4.124 (-2,4 Prozent) weniger als im April und 6.566 (-3,8 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Prozentpunkte auf 4,9 Prozent. Das letzte Mal lag die Mai-Arbeitslosenquote 1991 unter 5,0 Prozent (4,8 Prozent). Im Vorjahresmonat lag die Quote noch bei 5,2 Prozent. Saisonbereinigt ergab sich zum Vormonat eine Veränderung um 1.000, zum Vorjahr ging die Zahl um 6.000 zurück.

Vom Rückgang der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat konnten wiederholt alle betrachteten Personengruppen profitieren. Den stärksten Rückgang verzeichnete die Gruppe der Jugendlichen unter 25 Jahren -4,7 Prozent gefolgt von den Männern: -2,6 Prozent. Weitere Personengruppen: Frauen: -2,3 Prozent; 50 Jahre und älter: -1,8 Prozent; Ausländer: – 1,0 Prozent; Langzeitarbeitslose: -0,6 Prozent

Zum Vorjahresmonat unverändert blieb der Anstieg der Ausländer (+6,0 Prozent) und der arbeitslosen Jugendlichen (+1,4 Prozent) bestehen. Alle anderen Personengruppen zeigen rückläufige Arbeitslosenzahlen: Langzeitarbeitslose -7,1 Prozent; Ältere: -6,0 Prozent; Frauen: -5,2 Prozent; Männer: -2,7 Prozent.

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit mitzählt, belief sich im Mai auf 230.738 Personen. Das waren 3.573 (-1,5 Prozent) weniger als vor einem Jahr. +++

Coronadaten

Der durch das RKI ausgewiesene Hospitalisierungsinzidenz-Tageswert für Hessen liegt aktuell bei 2,91 pro 100.000 Einwohner (17.05.2022). Eine Woche zuvor betrug der Wert 4,08 pro 100.000.
Letzte Aktualisierung: 18.05.2022, 06:27 Uhr
Inzidenz7-Tage-Fallzahl
Fulda 525,1 ↓1171
Vogelsberg542,1 ↓572
Hersfeld 497,9 ↓599
Main-Kinzig473,6 ↑1997

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