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Zahl der Verbraucherinsolvenzen drastisch gestiegen

Wiesbaden. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2010 um 2,0 Prozent gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch mit. Demnach meldeten die deutschen Amtsgerichte im ersten Halbjahr insgesamt 16.468 Unternehmensinsolvenzen. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen lag im ersten Halbjahr 2010 mit 53.864 Fällen um 11,6 Prozent höher als im ersten Halbjahr 2009.

 
Karstadt-Immobilien sollen verkauft werden

Berlin. Die Vermieter der gerade aus der Insolvenz geretteten Warenhauskette Karstadt wollen sich von den Häusern trennen. "Highstreet plant den Verkauf aller Karstadt-Immobilien", sagte der CDU-Politiker Thomas Heilmann, der im Auftrag der Bundesregierung im Karstadt-Poker vermittelte, dem Tagesspiegel. Die Regelung, wann und wie die Verkaufserlöse unter den Highstreet-Gläubigern verteilt werden, sei zuletzt das größte Problem in den Verhandlungen gewesen - nicht die Höhe der Mieten, die Karstadt künftig zahlen muss.

 
Für Berggruen fängt die Arbeit erst an

Essen. Nicolas Berggruen hat es geschafft: Nach Monaten quälender Verhandlungen und einem bisweilen kaum noch erträglichen Hauen und Stechen ist er jetzt Eigentümer von Karstadt. Ein bedeutender Arbeitgeber, ein Magnet in Deutschlands Innenstädten und - falls der Neustart gelingt - ein potenzieller Steuerzahler bleiben damit zum Glück erhalten. Und davon profitiert vor allem Berlin als größter Karstadt-Standort.

 
Neuheiten der Funkausstellung - Nicht alles ist notwendig

Berlin. Die schöne bunte Medienwelt präsentiert sich wieder in Berlin. Und wieder staunen wir auf der Internationalen Funkausstellung IFA, was es alles gibt, geben wird oder geben könnte. Natürlich braucht niemand den Fernseher, der so groß ist, dass ein Mensch in Originalgröße abgebildet wird. Natürlich braucht dieser Mensch nicht unbedingt in die dritte Dimension zu rücken. Aber faszinierend ist es schon. Doch zum Überleben ist der neueste Fernseher oder das aktuellste internetfähige Mobiltelefon nicht notwendig.

 
Aldi verkauft weitere Filialen in Deutschland

Mühlheim/Ruhr. Aldi Süd trennt sich überraschend von weiteren Teilen seines Ladennetzes. Zwei Wochen nach der Übernahme von rund 80 Immobilien durch den Versicherungskonzern Allianz reicht der Discounter von den insgesamt 1.780 Standorten in Deutschland 140 Immobilien an einen Fonds der australischen Bank Macquarie weiter. Der Kaufpreis liege bei knapp 200 Millionen Euro, berichtet das "Handelsblatt".

 
Verdi und Karstadt-Insolvenzverwalter kritisieren Deutsche Bank

Essen. Im Verhandlungspoker um die insolvente Karstadt AG übt die stellvertretende Verdi-Vorsitzende, Margret Mönig-Raane, Kritik am Verhalten der Deutschen Bank. Das Institut irrlichtere in der Frage, ob es den Investor Nicolas Berggruen oder den italienischen Kaufhausbetreiber Maurizio Borletti unterstütze, wie sie gegenüber dem ARD-Politikmagazin "Report Mainz" sagte.

 
Schienengüterverkehr im ersten Halbjahr 2010 deutlich gestiegen

Wiesbaden. Der Schienengüterverkehr in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2010 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 18,1 Prozent gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden dabei insgesamt 173,9 Millionen Tonnen befördert. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass als Folge der Wirtschaftskrise die Transportnachfrage im ersten Halbjahr 2009 um mehr als 22 Prozent gesunken war.

 
Karstadt-Interessent Borletti gibt im Bieterprozess nicht auf

Düsseldorf. Im Ringen um den insolventen Warenhauskonzern Karstadt gibt sich der Mailänder Unternehmer Maurizio Borletti noch nicht geschlagen. "Wir werden dem Insolvenzverwalter heute Abend ein verbessertes Kaufangebot zusenden", sagte er dem "Handelsblatt" vom Freitag. Mit der neuen Offerte mischt sich Borletti abermals in den Bieterkampf mit dem Kaufinteressenten Nicolas Berggruen ein.

 
Geldautomaten-Gebühren

Berlin. Bank- und Sparkassendirektoren klopfen sich auf die Schultern. Künftig sollen ihre Kunden beim Abheben von Banknoten an fremden Geldautomaten vor bösen Überraschungen geschützt sein. Ab dem kommenden Jahr, so das Versprechen der Banker, werde an jedem Automaten in Deutschland direkt angezeigt, wie hoch die Gebühren für die Transaktion sind. Was da als großer Schritt in Richtung Verbraucherfreundlichkeit verkauft wird, ist ja wohl kaum mehr als eine Selbstverständlichkeit.

 
Karstadt-Investor Berggruen attackiert Deutsche Bank heftig
Frankfurt/Main. Der Karstadt-Investor Nicolas Berggruen hat im Zuge um die Übernahme des insolventen Warenkaufhauses die Deutsche Bank heftig attackiert. "Es gibt einen Mietvertrag, zu dem die Deutsche Bank und Goldman Sachs bereits öffentlich ihre Zustimmung gegeben haben", sagte Berggruen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Und plötzlich passieren sehr merkwürdige Dinge.
 
Immer mehr Arbeitnehmer gehen in Vorruhestand

Berlin. Immer mehr Beschäftigte müssen aus gesundheitlichen Gründen in den Vorruhestand gehen, berichtet die "Bild-Zeitung" unter Berufung auf eine Langfristerhebung der Deutschen Rentenversicherung Bund. Demnach wurden im vergangenen Jahr schon 171 129 Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit gezahlt. Das seien rund 10 000 mehr als im Vorjahr und der höchste Stand der vergangenen sechs Jahre gewesen.

 
Die Magische Drei

Berlin. So schön die Konjunkturerwartungen für 2010 auch sein mögen, sie zeigen zuallererst, dass auf die Institute traditionell kein Verlass ist. Erst war 2009 weniger schlimm als erwartet, dann fiel der Konjunkturschock 2010 gänzlich aus - obwohl die meisten staatlichen Stützprogramm wie die Abwrackprämie längst ausgelaufen sind. Stimmen denn wenigstens die jetzt verkündeten rosigen Aussichten?

 
Streit über Geldautomaten-Gebühren

Berlin. Die Banken in Deutschland haben keinen sonderlich guten Ruf - mit Recht. Sie haben die Finanzkrise mit verursacht, für die die Steuerzahler bluten mussten. Bei der Beratung über riskante Geldanlagen sind viele fahrlässig mit ihren Kunden umgegangen. Und was die Zinsen angeht, haben die Institute in der Krise billiges Geld bekommen, aber bei den Verbrauchern zugelangt. Ist der Ruf erst ruiniert, kassiert es sich ganz ungeniert.

 
Wirtschaftsverband fordert zwei Wochen weniger Jahresurlaub

Berlin. Deutsche Arbeitnehmer sollen nach dem Willen des Unternehmerverbands mittelständische Wirtschaft künftig zwei Wochen Urlaub weniger pro Jahr machen. Vorstandsvorsitzende Ursula Frerichs sagte der "Bild-Zeitung": "Sechs Wochen sind zuviel, vier Wochen reichen völlig aus." Frerichs begründete die Forderung damit, dass Deutschland bei den Urlaubstagen weltweit an der Spitze läge und die Beschäftigten im Verhältnis zu anderen Ländern immer noch doppelt so viele freie Tage hätten.

 
Opel ebnet Weg für neue Aktiengesellschaft

Düsseldorf. Der Autobauer Opel wird drei Monate nach der Einigung auf eine neue Rechtsform eine Aktiengesellschaft umgebaut. Der Grundsatzbeschluss für eine Umwandlung der Adam Opel GmbH in eine AG soll in den nächsten Tagen gefällt werden, sagte der stellvertretende Opel-Aufsichtsratschef Klaus Franz. Die neue Gesellschaftsform werde die Mitsprachemöglichkeiten der Arbeitnehmer deutlich erweitern und die Eigenständigkeit des Opel-Managements, insbesondere in Produktfragen, gegenüber der Konzernmutter General Motors erhöhen.

 
Telekom-Sicherheitsdienst kopierte heimlich Mails von Ex-Vorstandschef Sommer

Bonn - Der Sicherheitsdienst der Telekom hat Mails des früheren Vorstandschefs Ron Sommer ohne dessen Wissen von dessen privatem Mailaccount kopiert. Wie die "Rheinische Post" vorab berichtet, geht das aus Unterlagen der Staatsanwaltschaft Bonn hervor, die der Zeitung vorliegen. Nach Einschätzung von jetzigen Telekom-Managern sowie von Sommers Umfeld war Hintergrund, dass die von Sommer beratene russischen Sistema-Gruppe Ende 2006 ein Viertel der Telekom-Aktien kaufen wollte. Ron Sommer ist mittlerweile stellvertretender Vorstandschef von Sistema.

 
Stuttgart 21: Fragwürdiger Millionenzuschuss vom Land

Stuttgart - Das Land Baden-Württemberg hat im Jahr 2001 der Deutschen Bahn einen fragwürdigen Auftrag über mehrere hundert Millionen Euro zugeschanzt, um das umstrittene Verkehrsprojekt Stuttgart 21 zu retten. Nach Informationen des "Spiegel" war auch Ministerpräsident Stefan Mappus, damals Politischer Staatssekretär im Verkehrsministerium und zuständig für den Regionalverkehr, beteiligt. Ende 1999 hatte eine Wirtschaftlichkeitsberechnung der Bahn ergeben, dass 344 Millionen Mark fehlten.

 
Intelligente Strommesser kosten oft weit mehr als sie einsparen

Bonn (fdi) - Das Potential intelligenter Strommesser ist längst nicht so groß wie angenommen. Die Geräte kosten sogar oftmals mehr, als sie einsparen, lautet das Ergebnis mehrerer Studie, wie der "Spiegel" berichtet. Der Aachener Energieberater Peter Klafka hat eine Summe von 21,50 Euro errechnet, die ein Haushalt im Jahr einsparen kann.

 
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