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Telekom-Shop im Gebäude von H&M kommt für SPD überraschend

Fulda. Die Ankündigung, dass der Telekom-Shop sein künftiges Domizil im Gebäude von H&M einnimmt, kommt für die SPD-Fraktion "doch sehr überraschend". Bisher sei man davon ausgegangen, dass H&M der einzige Nutzer dieses Gebäudes sei, zumindest sei im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens nichts Anderes bekannt geworden. Als Begründung für die nachträgliche Erweiterung des Gebäudes durch die Begradigung der Ecke wurde angeführt, dass es sich hier um die Schaffung wichtigen Verkaufsraumes für H&M handele.

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 © fuldainfo -  foto: norbert hettler

Entweder habe der Investor mit falschen Karten gespielt oder die Stadt habe bewusst Informationen vorenthalten. Beides könne keinesfalls akzeptiert werden. "So kann mit gewählten Kommunalpolitikern nicht umgesprungen werden, moniert Lindner. Wenn zudem die Gerüchte zutreffen, dass auch noch Büroflächen in diesem Gebäu-de zu vermieten seien, dann "schlägt das dem Fass den Boden aus". Die SPD-Fraktion fühle sich durch diese vorenthaltenen Informationen "schlichtweg hinter’s Licht geführt". Denn die nachträglich eingeforderte Erweiterung der Verkaufsfläche sei schließlich auch in der SPD äußerst umstritten gewesen.

Lindner kündigt an, in dieser Angelegenheit noch mal aktiv zu werden. Der Magistrat muss erklären, ob er von der Untervermietung zum Zeitpunkt der nachträglichen Änderung des Bebauungsplanes wusste, oder ob er ebenfalls nicht vollständig informiert wurde. Ob so oder so, in beiden Fällen "habe der Magistrat nicht sauber gearbeitet", erläuterte Lindner. +++ fuldainfo

07-08-2012, 06:42:00 | fdi/ots/dts

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Es sind Lesermeinungen vorhanden
Populistische SPD
Ergänzend zum Kommentar unten: Erinnern Sie sich nicht ,werte SPD, dass am 20.06.2011 die vorhabenbezogene 2. Änderung des Bebauungsplans der Stadt Fulda Nr.144 unter Tagesordnungspunkt I.9 aufgestellt und offengelegt wurde?

Leider muss Ihre Presseerklärung als reiner Populismus betrachtet werden, da -wie es aussieht- alle notwendigen Informationen bereits im letzten Jahr vorgelegen haben.
08-08-2012, 21:41:27 | Gast
total überraschend
Na Herr Lindner,endlich aufgewacht?Suchen sie doch mal
auf der Stadt Fuldawebseite nach :Vorhabenbezogene 2.
Änderung des Bebauungsplans der Stadt Fulda Nr.144
"Neufassung Bahnhofstr und Bahnhofsvorplatz".
Stand Mai 2011!
Daraus geht u.a. hervor:"Ergänzend sind eine weitere
Ladeneinheit mit ca.200qm VK,Büro,Sozial-und Lagerräume
im 3.Obergeschoss und BÜRO und Praxisräume oder
alternativ Stadtwohnungen im 4. Obergeschoss vorgesehen".Ja,wie sie sehen ,wird wohl der neue
Telekomshop die ca. 200qm Ladeneinheit.Und evtl.
Büro und Praxisräume in der 4.Etage einrichten zu
wollen,ist auch nichts Neues!Wurde das alles im
temporären Gestaltungsbeirat nicht ausführlich
erläutert?Ist ihre SPD Stadtfraktion zu klein zum
recherchieren oder woran hängts?
08-08-2012, 21:13:14 | Gast
eine Sûnde un Schande
Dieses Bauwerk. Das Alte geopfert dem, was keiner braucht. Dieses Gebãude steht für die Phantasie unserer Stadtegierung. Eckig. BETON. HOCH für gross kotzIg.
08-08-2012, 20:11:18 | Gast
Kritik
Es ist natürlich pfiffig und fair anderen implizit vorzuwerfen, Diskussionen nicht beigewohnt zu haben, zu denen sie explizit und unter Androhung der Anwendung des Hausrechts nicht eingeladen waren.
Wenn Sie konstruktive Kritik üben möchten, dann sprechen Sie nicht in Rätseln sondern benennen Sie Ross und Reiter.
08-08-2012, 11:11:04 | Gast
Populismus ein Schimpfwort?
Wieso ist es "reiner Populismus" wenn Baustopp beantragt wird, weil Genehmigungsverfahren unter falschen Voraussetzungen lief?

Im Ergebnis hat sich kein Stadtverordneter der Kritik bzgl. Abriss, die von "Die Linke. Offene Liste" kam angeschlossen. Im Gestaltungsbeirat waren die großen Oppositionsfraktionen froh geladen zu sein und über die Neugestaltung des Baus zu beraten, Kritische Stimmen wurden außen vor gehalten.
08-08-2012, 10:52:22 | Gast
Hinweis
Zur "Antwort" eine Antwort:
1. Protokolle in den städtischen Gremien sind immer Ergebnisprotokolle und keine Wiedergabe der Diskussion.
2. Der Antrag auf Baustopp musste als reiner Populismus betrachtet werden, da der Abriss und Neubau baurechtlich genehmigt war.
3. Es gab sehr wohl kritische Stimmen und Stimmverhalten der Opposition. Die bekommt man am Besten mit, wenn man den Diskussionen beiwohnt.
08-08-2012, 09:04:35 | Gast
Antwort
Ich verstehe nicht, was das LINKE Bashing soll.

1. Ist hier wohl die Wählergemeinschaft "Die Linke.Offene Liste" gemeint

2. ist einfach nur das Abstimmungsergebnis aus dem Protokoll verzeichnet worden

Daraus ist ja wohl ersichtlich, dass sich keine weiteren Oppositionsfraktionen oder wenigstens einzelne Stadtverordnete der Kritik am Abriss und den erst durch Nachfrage bekannt gewordenen an personellen Verflechtungen beteiligt haben. Das ist schade, zeigt aber den Zustand der angeblichen Oppositionsfraktionen. Jetzt, da das Kind in den Brunnen gefallen ist, schreien sie um so lauter

07-08-2012, 23:04:12 | Gast
Opposition gemeinsam betreiben
Nur so knackt man die CDU-Stadtregierung.
Alle sollten dasselbe Ziel haben Fuldaer zu stärken und noch lebenswerter zu machen. Der reflexartige Lagerkampf ist dabei nicht hilfreich.
Hauptproblem bleibt die Allianz CDU-Fuldaer Zeitung.
Das was man als Neuleser auf Fuldainfo und den Kommentaren liest ist interessant und trägt sicher zu einem Bewußtseinswandel bei.
07-08-2012, 21:20:42 | Gast
Hier ist ein Stück Fuldaer Geschichte
zugrunde gerichtet worden, ein Bauwerk mit Geschichte in zentralster Lage. Nicht nur architektonisch, auch ein einst sozialer und kultureller Mittelpunkt, wer z.B. das Café Hesse noch kannte. Dass ein Vorsitzender des Denkmalbeirates in die Entscheidung zum Abruch dieses Gebäudes, wenn auch nur beratend, eingebunden war, ist ein Skandal, der längst in die Öffentlichkeit gehörte.
Dies aufzuklären, verlange ich als Steuern zahlender Bürger dieser Stadt nicht nur von der Opposition, sondern auch von der Stadtregierung.
Und zwar hier an diesem Ort, in Fuldainfo, wo die Dinge zur Sprache kommen dürfen; im Gegensatz zur FZ, wo alles nur verdummschleiert wird.
Aber die Herren und vor allem die eigentlich zuständige, immer freundlichst daher kommende Stadtbaurätin fühlen sich ja zu schade, hier Rede und Antwort zu stehen.
Dann nehmt als Oppostion doch endlich einmal Eure Aufgabe wahr, wie sich das gehört. Allen anderen voran Herr Lindner: was wollen sie denn jetzt eigentlich konkret machen. Es ist bei allem so, es gibt eine Pressemitteilung und das wars gewesen. Macht doch einmal auf Euch aufmerksam, ladet die Leute an den Ort des Geschehens ein, wie Fuldainfo das Interview mit Herrn Tritscher vor der irrsinnigen Schlossgartentreppe gemacht hat.
Und vor allem, schließt Euch als Opposition in solchen Dingen endlich einmal kurz und beschimpft Euch nicht gegenseitig. Das ist den verantwortlichen doch nur RECHT.
Auch ein Bernd
07-08-2012, 20:08:43 | Gast
Wer ist Adressat?
Es ist bezeichnend, dass sich "Linke" in erster Linie damit beschäftigen, der SPD einen auswischen zu wollen. Es sei denn, sie sind gerade mal wieder mit sich selbst beschäftigt, was glücklicherweise viel häufiger vorkommt. Wie wäre es mal mit konstruktiver Opposition statt purer Obstruktion? Populistische Anträge kann jeder stellen. Alles (scheinbar) besser zu wissen auch! Guckt mal lieber wo die Verantwortlichen wirklich sitzen!
07-08-2012, 18:59:07 | Gast

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