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Roth (SPD): Bouffier muss sich von Irmer distanzieren
Wiesbaden. Der hessische SPD-Generalsekretär Michael Roth hat Ministerpräsident Bouffier am Montag aufgefordert, sich von den beleidigenden Äußerungen des CDU-Fraktionsvize Hans-Jürgen Irmer zu distanzieren und sich bei den Bürgern muslimischen Glaubens und deren Organisationen zu entschuldigen. "Mit der Äußerung ,Täuschung gehört zum Islam' bedient Herr Irmer einmal mehr übelste Ressentiments. Er schadet damit dem friedlichen Zusammenleben der Kulturen und Religionen", sagte Roth in Wiesbaden. "Ministerpräsident Bouffier muss jetzt deutlich machen, dass Herr Irmer in der hessischen CDU isoliert ist und er diese kruden und diffamierenden Ansichten nicht teilt."

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 © fuldainfo -  foto: norbert hettler

Roth hob hervor, dass Irmer regelmäßig die Grenzen des demokratischen Diskurses überschreite und erinnerte an die Irmer-Zitate "Der Islam ist auf die Eroberung der Weltherrschaft fixiert" und "Wir brauchen nicht mehr Muslime, sondern weniger." "Herr Irmer biedert sich regelmäßig der extremen Rechten an. Der hessischen CDU scheint es nicht nur an der Kraft zur Distanzierung zu fehlen, sondern vor allem am Willen. Sie hat Herrn Irmer ja für seine regelmäßigen Beleidigungen mit dem Amt als Fraktionsvize und als bildungspolitischer Sprecher geradezu belohnt. "

An die ganze schwarz-gelbe Koalition richte sich jetzt die Frage, wie die Umsetzung des islamischen Religionsunterrichts angesichts der Querschüsse von Herrn Irmer konkret erfolgen solle. "Was sagen Justizminister Hahn und Kultusministerin Beer zu diesen Attacken, mit denen Herr Irmer ja nicht allein die Muslime, sondern zugleich den FDP-Teil der Landesregierung ins Visier genommen hat?", fragte Roth. "Die Äußerungen von Herrn Hahn heute in der Pressekonferenz waren noch sehr verhalten. Die Ansichten von Herrn Irmer als ,subjektive Empirie' zu bezeichnen, verharmlost dessen Beleidigungen. Herr Hahn bagatellisiert, dass Herr Irmer aufgrund seiner Voreingenommenheit und ideologischen Denkblockade Muslime beleidigt und die von der Landesregierung in Auftrag gegebenen Gutachten zu den möglichen Partnern für den islamischen Religionsunterricht infrage stellt. Wir hätten von dem Minister ein klareres Wort erwartet." +++ fuldainfo

06-08-2012, 18:15:00 | fdi/ots/dts

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Es sind Lesermeinungen vorhanden
Der häßliche Deutsche in der Maske des Gutmenschen
Nun, all die naiven Neosozialisten, die den Islam als "weltoffene und tolerante Religion ohne Eroberungspläne" verharmlosen, wollen es später nicht gewesen sein, wenn nicht nur 50 Prozent Geburten und Schüler Deutschlands muslim. Herkunft sind, wie bereits jetzt, sondern gar 80 oder mehr.

"Deutschland schafft sich ab" (Mannheim sucht sogar nach türk. Namen für seine Stadtteile!). Dann werden unsere Städte denen ehem. altehrwürdiger Distrikte Londons ähneln:

Zitat: „Was der gute Süleyman vor Wien nicht geschafft hat, das schaffen unsere geburtenfreudigen Türkinnen in der Bundesrepublik.“ (Vural Öger)
08-08-2012, 07:02:48 | Gast
Irmer in Fulda und notwendige Distanz
Irmer? War das nicht dieser Rechtspopulist, der dieses Jahr vom Fuldaer CDU-Stadtverband zum politischen Aschermittwoch eingeladen wurde, um dort seine ranzigen Hetzparolen loszuwerden? Eine prima Gelegenheit für "bürgernahe" Politiker wie Bürgermeister DR. Dippel sich mal so richtig schön aus dem Herzen sprechen zu lassen, im Notfall sich aber darauf berufen zu können, dass man es ja nicht selbst war, der solche Aussagen getätigt hat:

http://www.fuldainfo.de/index.php?area=1&p=news&newsid=19679

(Es darf geraten werden, von wem der dortige Leserkommentar stammt)

Wenn nach der Logik Irmers Rechts gleich Links ist, muss er demnach auch gleichzeitig Linkspopulist sein.
Ich hätte damals zu gerne Mäuschen gespielt, um mal zu hören, was die Muslime, die Bürger ausländischer Herkunft und die Arbeitslosen, die Mitglied in der CDU Fulda sind, zu dem Auftreten eines solchen in rechtsradikalen-sozialdarwinistischen Gewässern fischenden Demagogen zu sagen hatten.
Leider sind mir nirgendwo Gerüchte über Konflikte zu Ohren gekommen; ich kann mir jedoch gut vorstellen, dass diese -wie es sich für die straff-autoritär geführte CDU gehört- einfach unter der Decke gehalten werden.

Man kann nur hoffen, dass immer mehr Menschen klar wird, mit was für einer Partei und mit was für einem Stadtverband sie es eigentlich zu tun haben und endlich auf Distanz gehen.
06-08-2012, 18:40:03 | Gast

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