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Wirtschaftsminister Rentsch besuchte EDAG in Fulda

Fulda. Über neue technologische Entwicklungen innovativer Unternehmen in Hessen, wird sich Wirtschaftsminister Florian Rentsch in einer Besuchsreihe bei hessischen Technologieunternehmen informieren. Der Auftakt war bei der EDAG  in Fulda. "Das Unternehmen trägt mit seinen Innovationen in der Automobilindustrie zu einem ressourcenschonenden Umgang mit der Umwelt bei", sagte der Minister. Für seine Entwicklungen im Bereich Elektromobilität und Leichtbau hat EDAG bereits mehrere Innovationspreise gewonnen und leistet mit seinen prämierten Concept Cars einen Beitrag zur Entwicklung zukunftsorientierter Fahrzeugtypen.

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Geschäftsführer der EDAG, Jörg Ohlsen, Wirtschaftsminister Florian Rentsch (FDP) und der wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion Jürgen Lenders

 © fuldainfo -  foto: sw-foto-video-service-fulda

"Innovationen sichern Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung und damit unseren Wohlstand. Auch lassen sich die drängenden Herausforderungen vor denen wir stehen, wie Ressourcenknappheit, Klimawandel, oder die Energiewende, nur mit technologischen Innovationen bewältigen", zeigte sich Rentsch überzeugt.

Nach einer Begrüßung durch Jörg Ohlsen, Geschäftsführer der EDAG GmbH und einer kurzen Unternehmenspräsentation besichtigte der Minister das Unternehmen. Neben der Showgarage mit den Show- und Concept-Cars konnte Rentsch auch einen Blick in den Bereich "Modellbau" werfen, wo unter Ausschluss der Öffentlichkeit und unter absoluter Geheimhaltung an neuesten Konzepten und Entwicklungen im Bereich des Automobilbaus geforscht und gearbeitet wird. Besonders die Entwicklung und Nutzung innovativer Antriebstechnologien und Leichtbauteile sind für die Vision einer energieeffizienten- und ressourcenschonenden Automobilbaus nicht mehr wegzudenken.

Thema des Gesprächs des Ministers mit der EDAG-Geschäftsführung war das Innovationspotenzial der Automobilindustrie, beispielweise durch 100 Prozent recyclebare Werkstoffe, energiesparende Leichtbauteile und Elektromobilität sowie die internationale Ausrichtung des Unternehmens insbesondere auf die Wachstumsmärkte Brasilien, Indien und China.

Rentsch: "Innovationstreiber sind dabei die Schlüsseltechnologien wie die Nano- und Materialtechnologie, die Biotechnologie, die Umwelttechnologie oder die Informations- und Kommunikationstechnologie, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette in allen Branchen Innovationen ermöglichen. Unter der Devise ‚Stärken stärken‘ betreiben wir deshalb in den genannten Schlüsseltechnologiefeldern ein aktives Technologiemarketing durch Technologieaktionslinien. Ziel der Aktivitäten ist es durch zielgerichtete Vernetzung der Akteure, die Wettbewerbsfähigkeit hessischer Unternehmen zu stärken, Marktchancen zu kommunizieren und Entwicklungszeiten zu verkürzen".

Der Minister wies darauf hin, dass rund 70 Prozent aller technischen Innovationen direkt oder indirekt von den Eigenschaften der verwendeten Materialien abhingen: "Neue intelligente und oft nanotechnologische Werkstoffe machen Lösungen bei der Energie- und Ressourceneffizienz oder bei der Energiespeicherung überhaupt erst möglich. EDAG liefert dafür in den Bereichen des Leichtbaus im Automobil und der Elektromobilität hervorragende Beispiele. Ich freue mich deshalb, dass EDAG aktiv in Netzwerk- und Informations­veranstaltungen unserer Aktionslinie Hessen-Nanotech mitwirkt und anderen Unternehmen seine Entwicklungen und Visionen vorgestellt, so auch wieder auf dem Nanotechnologie­forum Hessen zum Thema "Materialen für neue Energien" am 13. September in Frankfurt. +++ fuldainfo

02-08-2012, 06:51:00 | fdi/ots/dts

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