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Opel-Interims-Chef Girsky fordert zusätzliche Anstrengungen von Mitarbeitern
Rüsselsheim. Der Interims-Chef von Opel, Stephen Girsky, hat in einer Email an alle Konzern-Mitarbeiter zusätzliche Anstrengungen der Beschäftigten gefordert. Nach einem Bericht der "Bild-Zeitung" betonte Girsky in dem Schreiben, dass der eingeschlagene Sanierungskurs auf jeden Fall fortgeführt wird: "Ich möchte Ihnen versichern, dass wir unsere dringenden Arbeiten zur Wiederherstellung einer nachhaltigen Profitabilität bei Opel/Vauxhall und GM in Europa ohne Unterbrechung fortsetzen werden."

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Zugleich bereitet er die Mitarbeiter darauf vor, dass sich darüber hinaus im Konzern weiterhin einiges ändern kann: "Unsere erfolgreiche Revitalisierung erfordert von uns allen die Bereitschaft, das Geschäft anders zu machen als bisher und dabei schnell zu handeln. Jeder Einzelne von uns ist verantwortlich für die Ergebnisse." Nach Informationen der Zeitung wird der Aufsichtsrat von Opel kommenden Dienstag zu einer Sondersitzung zusammentreffen, um die kurzfristige Nachfolge des bisherigen Opel-Vorstandsvorsitzenden Karl-Friedrich Stracke zu beschließen. Aussichtsreicher Anwärter für den Posten ist der bisherige Strategie-Vorstand Thomas Sedran.

IG-Metall-Chef Huber warnt Opel-Mutter General Motors vor Bruch mit Arbeitnehmer-Vereinbarungen

Nach dem überraschenden Abgang von Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke warnt IG-Metall-Chef Berthold Huber die Konzernmutter General Motors davor, die Vereinbarungen mit der Arbeitnehmerseite einseitig zu brechen. Die IG Metall sei "knallhart", so Huber. "Wir gehen davon aus, dass GM die Verträge einhält", sagte Huber im SZ-Interview. "Dass die Garantien für die Werke und die Arbeitsplätze bis Ende 2016 weiter gelten. Wir geben keinen einzigen Standort preis." Auf die Frage, was geschehe, sollte sich GM nicht an die Vereinbarungen halten, sagte der Gewerkschafter: "Davor kann ich nur warnen. Wer Opel aufgeben wollte, muss wissen: Das wären die teuersten Werksschließungen, die ein Konzern jemals in Deutschland versucht hätte. Das würde Unsummen kosten." Das Konzernmanagement müsse nun vor allem verhindern, dass die Marktanteile von Opel weiter sinken. "Wir brauchen einen entschlossenen Vorstand, der die Probleme anpackt, der Visionen hat und Opel nach vorne bringt, gemeinsam mit der Belegschaft. Wir brauchen jemanden, der die Beschäftigten einbezieht. Manager, die mit frischen Ideen für eine Aufbruchstimmung sorgen", so Huber. +++ fuldainfo

14-07-2012, 09:18:00 | fdi/ots/dts

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