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IAEA-Chef Amano kritisiert Fukushima-Betreiber Tepco

Wien. Die Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) hat den Betreiber des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima ungewöhnlich deutlich kritisiert. "Rückblickend betrachtet waren die Maßnahmen des Betreibers nicht ausreichend, um diesen Unfall zu verhindern", antwortete IAEA-Chef Yukiya Amano auf die Frage, ob das Unglück zu verhindern gewesen wäre. Damit nimmt der Japaner eine Neubewertung der Situation vor.

Fukushima vor dem Erdbeben

© fuldainfo -  foto: se/tepco

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Noch am 14. März, drei Tage nach dem verheerenden Tsunami in Japan, hatte Amano ausschließlich Naturgewalten für die Atomkatastrophe verantwortlich gemacht. Gleichzeitig betonte der IAEA-Chef es sei wichtig, die richtigen Konsequenzen aus den Problemen mit dem Kraftwerk Fukushima zu ziehen. "Es ist offensichtlich, dass mehr für die Sicherheit von Atomkraftwerken getan werden muss, um das Risiko eines künftigen Unfalls signifikant zu reduzieren", erklärte der 64-Jährige. Man müsse die verständlichen Sorgen der Menschen weltweit ernst nehmen. Die Internationale Atomenergiebehörde wurde 1957 gegründet. Ihre Aufgabe ist es, die Verbreitung von Atomwaffen zu verhindern, die friedliche Nutzung der Kernenergie aber zu fördern. - fuldainfo

05-04-2011, 08:46:00 | fdi/ots/dts

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